Montag, 24. September 2007

El Guajalito

Deutsch
Español
English


Nach 9 tagen arbeit im nebelregenwald von ecuador ist heute der erste freie tag. Ich bin die 2 stunden mit dem bus in die hauptstadt quito gefahren. Die zweithoechste hauptstadt der welt (2900m) kann mir dinge wie telefon und internet bieten – dinge die ich im regenwlad nicht habe. Apropos regenwald: was ich da eigentlich tue:
Also theoretisch bin ich da zwei monate damit beschaeftigt etwas ueber oekoturismus, sprich alternativen tourismus zu lernen um eventuell nach meinem stadium in dieser richtung weiter aktiv zu sein. Nebenbei sollte dann noch der wald an der einen oder anderen stelle wieder aufgeforstet warden und schulklassen bzw. Studenten ueber die heilpflanzen des waldes aufgeklaert werden.
Praktisch steckt das programm “el guajalito” noch in den kinderschuhen und ich bin der 3 voluntaer der den park besucht. Die tage liefen bisher so ab, dass mit dem morgengrauen der tag beginnt. Er endet dann auch kurz vor der daemmerung. Das hoert sich zunaechst vielleicht etwas lange an, aber da ich hier auf dem aequator bin ist es zunaechst einmal so, dass es um 6:30 hell und um 18:30 dunkel ist. Und zwar stockdunkel. D.h. dann auch, dass ohne TV, Internet etc. ab 21 – 22 uhr eigentlich das bett ruft. Da kann man schon mal bei morgengrauen aufstehen. der arbeitsalltag wird mehr oder weniger taeglich von neuem entschieden. So ist einmal baeume pflanzen angesagt, ein anderes mal eine sickergrube ausheben und dann vielleicht am dritten tag ein wanderweg ab zu messen. Alles in allem selten tagfuellende aufgaben. Hier muss sich auch die theorie der praxis ergeben, will sagen, dass cih die angepeilten 2 monate sicher nicht vollends durchziehen werde. Schaetze ein monat ist genug, zumal ich weder gross was ueber oekoturismus in diesem stadium des projektes lernen kann noch das erhoffte thema fuer meine magisterarbeit hier auf mich wartet…
Es gibt ein paar paradoxe dinge, die mir hier auffallen: ich bin in einem project, dass sich mit der erhaltung des regenwaldes befass. Wir saehen baeume aber der muell wir im kamin oder vor dem haus verbrannt. Dazu gehoert plastic genausowie alte schuhe oder obstschalen. Das recyclingsystem steckt in den kinderschuhe, das aber gilt fuer das ganze land. Die umwelterziehung als solche ist auch eher gruen hiner den ohren. Aber wenn wire s schaffen die kinder aus der umgebung fuer die muellproblematik zu sensibelisieren, dann wird das ja in absehbarer zeit vielleicht anders.
Zur landschaft und so: es ist der hammer was fuer eine ruhe an diesem ort herrscht. Gerade jetzt wo cih nach fast 2 wochen wieder in einer stadt bin merke ich das ganz besonders. In Guajalito lauscht man lediglich dem gleichnamigen fluss, der am haus vorbeirauscht. Auf 1900 meter gelegen ist es gerade morgens und abends recht frisch. Wenn es einem zu kuehl wird, dann gibt es ja zum glueck die oelhungrigen industrienationen, die einem waerme spenden. Das bedarf glaube ich einer erklaerung: durch das naturschutzgebiet von guajalito verlaeuft eine hunderte von kilometer lange oelpipline. Das oel wird im wald gefoerdert und durch selbigen gepumt. Lecks in der pipline haben in den vergangenen jahren schon groessten irreperablen schaden angerichtet, aber wo kein klaeger da kein richter, bzw. “money talks”. Der rubel muss rollen. Apropos rubel: der ecuatorianische “sucre” hat schon vor 7 jahren dem us dollar den platz ueberlassen. Wusste ich vorher nicht. Warum spenden die oelkonzerne also waerme: die oelpipline besteht aus zwei rohren, wovon eines immer handwarm ist. Praktisch sich morgens daran die haende oder den hintern zu waermen. Die einheimischen trocknen in dem sonst feuchtkalten und meist windstillen tal die waesche. Es gibt eben tatsaechlich nichts, was nur negative seiten haette.
Guajalito ist vorallem wegen seiner artenvielfalt fuer ornitologen ein kleiner himmel auf erden. Ecuador ist zwar weltweit nur die nummer 3 an artenreichtum, aber rueckt auf platz 1 vor wenn man die landesgroesse (220.000 qkm) mit beruecksichtigt.
Jetzt ist es so, dass ich an vogelbeobachten noch nie was besonderes gefunden habe. Wenn man sich aber lang genug in der umgebung von vogelverrueckten aufhaelt, dann steckt das frueher oder spaeter doch ein bisschen an. Ich halte jetzt schon automatisch selbst inne, wenn ich beim spaziergang durch den wald einen vogel ueber meinem kopf singen hoere. Die “Bibel” des projektleiters “Aves de Ecuador” (Voegel Ecuadors) habe ich zwar schon in der hand gehabt aber mit auf die wanderungen durch den regenwald nehme ich sie dann doch nicht. Der Puma und der Baer, die unsere naechsten nachbarn in Guajalito zu sein scheinen, hinterlassen nur hie und da fussspuren, die wir auf unseren touren durch den wald finden.
Ich habe ja mehr an anderen tieren als Piepmaetzen spass. Letzte woche durfte ich erfahren, dass diese sympathie auf gegenseitigkeit beruht: ich meine damit weder die mueckstiche noch den zeckenbiss, nicht mal den allabendlichen besuch der fuenfbeinigen heuschrecke, nein! Ich rede von neulich abend, als ich im schlafsaal sitzend noch ein bisschen ins kaminfeuer gestarrt habe, nachdem meine kollegen Julia und oscar bereits schlafen gegangen waren. Das licht hatte ich ausgeschaltet um die beiden nicht vom schlafen abzuhalten. Das matte licht der holzglut erhellt nur die umrisse meiner umgebung. Ich sass also so auf meinem stuhl, blick ins feuer, gedanken sonst wo…als ich mich ploetzlich fragte, was ich mir denn auf dem schoss gelegt hatte…? <> und ich stehe mit einem ruck aus meinem stuhl auf. Die schlange faellt zu boden, ich stuerze zum lichtschalter, in drei sprachen fluchend, hysterisch lachend. Oscar und ich haben sie dann vor die tuer gesetzt. Das tier haette mich nichtmal viesen koennen, wenn es gewollt haette, da ihr maul nicht weit genug aufgeht um uns menschen zu beissen. Das ist als wollten wir in einen fussbal beissen. Dennoch: 1 meter schlange, die dich aus der gemuetlichkeit reisst ist gut genug fuer einen gehoerigen schock. Ich habe die nacht zwar geschlafen aber irgendwie komischerweise staendig von schlangen getraeumt…Der leiter von Guajalito Don Blasti erzaehlte ein paar tage spaeter die geschichte dieser schlange (oder einer ihrer vorfahren): ein student schlief in eben jenem schlafsaal eines nachts, als sich besagte schlage um den aus dem bett haengenden arm des schuelers wickelte und selbst einschlief. Der junge mann band das gefuehl an seinem unterarm in seinen traum ein. In der traumwelt war es eine junge frau, die sich dem student um den arm schmiegte. Ihr name war Rachel. Seit dem heisst diese schlangenfamilie im park “Rachel”. Das ende der geschichte ist uebrigens, dass die anderen studies am naechsten morgen in panik don Blasti riefen und der die schlange entfernte. Der student traeumte bis dato noch tief und suess. Von Rachel, vermute ich.

Bis in circa 1 Woche! LG MIKE


Después de unos 9 dias de trabajo me cogí dos dias de descanso y me vine para quito. Aquí queria sobre todo conectarme con el mundo exterior, hacer llamadas internacionales, averiguar el tema del itinerario que voy a seguir de aquí y: tomarme una cerveza! El Guajalito es un projecto de ecoturismo y de educación ambiental. Es un parque y en este esta prohibido el alcohol. Esto no pone ningun problema para mi, pero ya que estoy en quito, aprovecharé.
Estoy trabajando en la selva nebulosa a 1900m de altura. Quito en vez se halla a unos 2900m y es con esto la capital la segunda mas alta del mundo detrás de La Paz/Bolivia: (3200m). la idea del proyecto es de enseñar a los estudiantes de biología (sobre todo de ornitología) la biodiversidad de este lugar. Ademas se enseña las plantas medicinales de los que hay un montón. Yo flipo! Esa parte me parece muy interesante. Mas que el voyerismo de aves (perdónen queridos ornitologos!). lo que no puedo negar es el hecho de que después de estos dias en el parque rodeado por locos biólogos se me ha despertado el interés por los aves. Sobre todo porque me encuentro en el lugar con la mayor biodiversidad en el mundo (en proporción al tamaño de ecuador! Sino el brasil y creo Bolivia son todavía por delante de ecuador en esta hirarquia).
El proyecto tiene solo un problema: el encargado tanto como el dueño so está ahí durante la semana porque ambos tienen otros trabajos. Asi que el día aunque empieza temprano con el amanecer no es muy completo porque nos buscamos los trabajos nosotros mismos. Somos una chica alemana Julia, un ecuatoriano Oscar, el vigilante del parque Cesar y sus 4 hijos de entre 1 año y 10 años. Lo que hacemos es sembrar arboles, medir arboles, medir los senderos, una vez cavamos un pozo septico, pusimos una tubería para el agua de un grifo y cosas por el estilo. Las comidas tienen particular interés. Serà porque no hay mucho que hacer ni diversiones como tele, ordenadores, etc. Solamente las comidas. Y bueno la hoguera por la noche. Por la noche hace fresquito. Es un frio mojado con llovizna muchos dias. Bien si en estos circunstancias tienes un sitio donde calentarte las manos o el culito: en ecuador se saca aceite para petróleo de la tierra. Desgraciadamente se ha encontrado aceite (o oleo o como lo llaman al oro negro -a la maldición negra mas bien) en la selva y construido un oleoducto de muchos centenos de kilómetros hasta la costa. Va casi sin hablar que muchas veces (en teoria cada 3 dias) se rompe algo y se derrama aceite en la selva con consecuencias fatales y irreparables para la naturaleza. Pues este oleoducto se pasa por delante de la casa en la que estoy alojado. Lo bueno es que de los dos tubos que constituye el oleoducto uno, el del aceite crudo, no elaborado, esta siempre calentito. Asi que aprovecho tomar una tza de té sentado en el tubo, intentando captar los primeros rayos de sol. La gente de aquì aprovecha el tubo para secar la ropa recien lavada, que normalmente en este clima frio mojadizo no se seca casi nunca. Como se dice: “no hay mal que por bien no venga”.
El proyecto “El Guajalito” está todavía muy joven y le falta mucho todavía. Por ejemplo estamos ahí para educar a los niños pero se quema la basura (plastico, organiscos, botellas da igual), plantamos arboles pero usamos pañuelos y papel higienico que no está fabricado de manera ecologico…por eso educamos a los niños. Si la generacion de hoy no logra actuar de la manera responsable, a lo mejor la siguiente generacion sí lo consigue.
El parque es la hostia. Una tranquilidad tremenda. Solo se escucha el rio y los aves. Me encanta dar paseos por el bosque tan verde, con tantas plantas diferentes de los que se puede utilizar un gran porcentaje como medicina alternativa. Hay un pedazo de conocimiento escondido ahí dentro! El bosque es más que madera y aceite, esto lo tengo claro. Los bichos que hay son sobretodo pequenos insectos pero tambien puma s y osos. Lamentablemente estos solo dejan huellas en los senderos y no se los ve. Los bichos me tienen mucho cariño. Ya alimente con mi propia sangre a mosquitos, una garrapatilla y otro bicho que me dejo el brazo doliendo durante una semana. Pero no me refiero a estos bichos cuando digo que me tienen cariño: el otro dia por la noche, julia y oscar se fueron a dormir temprano. Entonces apague la luz para no molestarles y me sente delante de la hoguera en el interior de la casa. Contemplando el fuego mis pensamientos se fueron muy lejos –ya sabes como es- perdí casi la nocion de tiempo. La luz de las brazas iluminó solo poquito el contorno de las cosas. Mirando mis botas cerca del fuego me pregunté >>¿qué me habia puesto en el regazo? ¿el bastoncito con el que removí las brazas?¿la botella de agua? No! Pero ¿qué era entonces la cosa delgada, forma de batoncito que estaba puesto en mi regazo? Bueno, ya sé. Hay que mantener la calma ahora. Seguramente la culebra solamente quiere disfrutar del calor tal como tu. Una culebra!! Mierda! Ahhh! Vale, vale, no pasa nada. Los chicos han dicho que por aquí no habia bichos venenosos. Asi que esta culebra tampoco lo es. Tranquilo, seguramente pasa de izquierda a derecha y se baja al suelo en el otro lado. No, se dirige hacia mi barriga! Ya basta!<<>>What did I lay on my lap? Was it the stick I removed the fire with? Was it the waterbottle? No! so what is this stick-like something that is lying across my lap? All right, Mike, stay calm. Sure the snake just wants to enjoy the warmth like you do. WHAT? A SNAKE? ON MY LAP? Ahhhh! Shit! Okay, okay, the guys told me there where no poisonous animals around, so this one isn’t poisonous either. Take it easy, maybe she is just crossing from one side to the other. No, she is moving towards my belly. Enough!<< and I stood up in a stroke sending the animal to the ground. Swearing, laughing histerically I ran to the wall and switsched the light on. I woke up oscar, we took some fotos of the snake and through it out. Okay, okay, Oscar did. A few days later boss of the place Don Blasti told me that I had got to know a member of the Rachel family. The story goes like this: there was this group of students sleeping in the same room I met Rachel. One guy had his arm hanging out of his bed while sleeping. The snake entered, came across the boys arm and crept it up to the underarm where she rest. The boy included this feeling of something gently touching his arm in his dreams. In his dreamworld it was a young lovely gitl called Rachel who touched him like that. The end of the story is that the flatmates of the boy woke up the next morning before the boy did, they saw the snake there around his arm and called Don Blasti for help. He laughed and told them there was nothing to worry about, as this snake wasnt able to get her mouth around any part of the human body – like we aren’t able to bit in a football. The boy meanwhile didn’t get anything of this fuzz. I reckon he was still dreaming of the lovely Rachel ;=)

Till next week. Love
MIKE

Donnerstag, 13. September 2007

im Anflug

esp
deutsch
eng

he llegado! al final llegué anoche en el aeropuerto de quito. ahi me buscaron dos chicos del proyecto este en el que voy a trabajar los proximos dos meses.
salí de alemania el dia 11. tuve escala en atlanta/EEUU. fui la primera vez en los EEUU. pero de alguna forma parece que ya conocí todo. es que de tantas peliculas y series de TV tenemos una cierta idea de como esta todo alla: las calles, la gente los medios de transporte. aun asi me alegró mucho el hecho de entrar en una de estas pelis y andar las calles en directo.
ahora estoy en ecuador y la primera impresion es muy buena: gente encantadora!
esto va a ser breve. hasta la proxima cuando tendré más cosas de contar.

abrazos y besitos. MIKE


da bin ich also- ecuador. letzte nacht in quito gelandet, wo ich direkt von 2 jungs angeholt wurde, die mit dem projekt zu tun haben in dem ich die naechsten 2 monate arbeiten werde. die nacht habe ich im hotel verbracht. die letzte nacht in einem hostal in atlanta USA. war das erste mal, dass ich in die usa eingereist bin. aber irgendwie hatte ich dann bald den eindruck schonmal hier gewesen zu sein. kein wunder bei den ganzen filmen und tv-serien die von da drueben kommen und einem den eindruck geben, dass man sowohl die strassen, als auch die menschen und transportmittel schon oft gesehen hat. war trotzdem eine gute erfahrung einmal in einen dieser filme eingetreten zu sein und live die strassen zu durchstreifen.
jetzt also bin ich in Ecuador und der erste eindruck ist sehr positiv. es scheinen wunderbare menschen zu sein, die ecuatorianer. beim naechsten mal werde ich dann aber sicher noch etwas mehr zu sagen haben ueber land und leute.
in diesem sinn bis bald.

euer MIKE



here I am: in quito. i arrived on time last night. and although i had my doubts there were two guys to pick me up. they are working with the reforestation project that i will be working in soon. i spent the night in a hotel. today we will be heading for the rainforest. the night before was quite different: i stayed in a hostal in atlanta/georgia US. it was funny to walk the streets of an american city. it was the very first time but for some reason it felt like i had been there before. maybe because of all the movies and tv series. i seemed to know the streets, the people and the public transports. funny though.
my first impressions of quito are very good. the folk seeems to be marvellous people, very friendly and interested.
next time i surely will know something more to tell about them and ecuador itself.

so until soon!
love and hugs
yours MIKE

Donnerstag, 23. August 2007

Canarias

1. Español
2. English
3. Deutsch


Hola gente guay!
Hace ya un tiempito que no se sabe nada de mi. Vamos a cambiar este hecho suavemente, comentando las últimas semanas aquí en canarias.
Empiezo por aquí mismo: estoy en Lanzarote. Vale – esto tampoco es nada extraño ya que me voy casi cada año a estas islas para pasar unas semanas con viejos amigos, sol, playa y mar. PERO esta vez resulta ser un poco diferente a los añitos pasados. Desde hace años deseaba ver las otras islas de este archipiélago pero nunca lo había conseguido. Esta vez sí lo he hecho con cual me he quitado la espinita que tuve clavado en la piel.
He llegado hoy (22.8.). Pasamos casi dos semanas en la gomera y en el hierro, mi amiga María y yo. Todo en plan hippie con tienda de campaña y tal. Hicimos planes para pasar primero por la Gomera y después a El Hierro (a propósito: aprendí que no se unen el artículo con la preposición…o sea: es “a El Hierro” no “Al Hierro”).
Tanto el Hierro como la Gomera son sitios en los que desplazar resulta ser difícil debido a la geografía. Para llegar de un sitio al otro en la Gomera parece ser imprescindible subir hasta las alturas más elevadas para después bajar otra vez hasta casi el nivel del mar. Quién por ejemplo piensa en recorrerse la Gomera en bici…:que se prepare!
Sera por ese mismo motivo geográfico que los gomeros inventaron el silbo, lenguaje basada en silbar. Forma incluso parte del currículo escolar lo que quiere decir que un gomero sabe siempre un idioma más que sus demás hermanos canarios. Una noche durmiendo en la playa del Inglès en Valle gran Rey, tuve la posibilidad de escuchar una conversación de montaña a montaña. No sé qué se habrán contado los interlocutores, ni siquiera les puedo decir si eran hombres o mujeres…pero nos hizo gracia imitar los silos el día siguiente cuando caminábamos por una de las tantas valles. Bromeábamos que a lo mejor estabamos insultando a alguien con nuestros silbos o quiza acabamos de pedir un pizza sin querer…pero de verdad: el silbo me parece una cosa muy lista y útil sobre todo si uno piensa (o por lo menos se esfuerza de imaginar) que hace no mucho existía un mundo SIN MÓVILES!
Me imaginaba la Gomera con más Hippies. Sabes, en plan tiendita con ropa de la India aquí, gente con el pelo de rasta por allá…pero nada. Bueno – poco, digamos. A lo mejor uno tiene que quedarse más tiempo para enterarse de lo que hay ahí. Y como dicho antes: sin coche uno no se desplaza mucho. Habrá todavía una cantidad de Hippies (entre ellos muchos ingleses y alemanes supongo) pero ya han encontrado su rinconcito y al final de todo…Hippies también envejecen! Vale, vale, la explicación apropriada es que en los meses de verano la mayoría no está. Estarán en festivales intentando ganar el sueldo para el resto del año vendiendo artesanía y cosas así. O están en la India. Supuestamente en el Himalaya, porque el año pasado se me decian que tampoco estaban en Goa, debido al calor. Parece que estoy en constante búsqueda de los hippies? Qué va! Es màs bien casualidad. Además he encontrado a uno. Es un amigo y ex compañero del trabajo de Muenster. El decidió inmigrarse a la Gomera. Lo cual compruebe que todavía es un sitio de Hippies. Ahora bien- les voy a dejar en Peace.
El siguiente asunto del que quiero hablar es la selva en la gomera (“Laurisilva”) Y hay una manera muy agradable de recorrérsela: en bici. Puede parecer contradictorio que antes dije algo como “no se puede recorrer La Gomera en bici” y ahora digo que es agradable. Vamos a ver: es muy agradable experimentar la selva de lluvia que crece ahí en bici. Porque así se puede apreciar mejor el verde de los árboles mucosos y el olor de las hojas y plantas. Además existen recorridos bien asfaltados que contienen poca subida. Pero, para poder disfrutar de las pocas subidas y de los muchas bajadas hace falta subir a una altura de casi 1400 metros. El punto de partida se halla en el nivel del mar! Para no matarse mucho antes de disfrutar de las vistas, árboles y plantas, recomiendo fuertemente pillarse un taxi con baca para las bicis. Este te puede dejar en un punto un poquito por debajo del punto más alto de la Gomera. Confieso: no estuve de 100% honesto. Hay subidas – y no solo pocas, pregúntale a María…;-)
En el Hierro el tema del desplazamiento es parecido al de la Gomera. Lo que pasa es que el Hierro es más chiquitito que la Gomera y tiene (creo) menos valles y por tanto menso subidas y bajadas. La impresión que me di el Hierro era mas curado que la Gomera. A ver si me explico: en el Hierro por ejemplo no hay playas para bañarse y para nadar debido a la forma de la costa y a las corrientes del mar. Lo que hicieron los herreños es construir una especie de balnearios en la costa para formar sitios donde se podia bañar sin riesgo. En La Caleta por ejemplo se han construidas tres piscinas junto a la marea que me dio la impresión de que sepan vivir y gozar en el Hierro.
Hay otra historia en el trasfondo de mi viaje a El Hierro. Hace 5 años ambulé por Australia. Allà me conocí un chico de El hierro, llamado Ruyman. Nos hicimos amigos y mantuvimos el contacto. Hasta conseguimos encontrarnos una vez más en Madrid. Desde que nos conocimos Ruyman me pidió que pasara por casa de su familia para conocerles, ya que estuviera tantas veces en canarias. Pues, finalmente cumplí con mi promesa y los fui a ver. Me encontré una ola de hospitalidad que raras veces he conocido!
Otro propósito del viaje a El Hierro había sido de bucear en el isla de la que se dice que tiene los lugares de submarinismo los mejores de canarias. María que hace poco había sacado su tarjeta de buceo lo deseaba mucho. Y a mi tambièn me llamaba la atención. Asi que hicimos dos inmersiones dividido en dos dias seguidos. Ambos nos llevaron al mar de las calmas, un lugar en la costa sur-oeste de la isla. Resulta que ahí casi siempre está la marea quietita y se puede bucear muy bien. Bajo el agua vimos rocas, cuevas, paredes y formaciones más extrañas que jamás había visto. Es como contemplar como los elementos se limiten mutualmente cuando ves las rocas masivas, viniendo de los volcanes de encima, y el agua del mar que con cada oleaje les está deshaciendo poco a poquito. En la segunda inmersiòn bajamos a mas profundidad (todavía poca por el gusto de mi compañera, que ama a las profundidades). Ahí vimos vida marítima: meros, tamboriles, algo que se llama bailarinas de Sevilla (bueno: NO se llaman asi mismo pero algo por el estilo es su nombre trivial, creo!). bichos raros, vamos. La profundidad tiene mucho encanto. Es un mundo tan apartado del en que vivimos cada día. Sobre todo por el silencio. Qué silencio ahí abajo! Solo se escucha el ruido rítmico del aire exhalado por el regulador. Es particular.

Con estas impresiones os dejo. Pero prometo que hay más noticias dentro de poco. El próximo mensaje hablará de Sudamérica! Próxima parada: Ecuador!

Abrazos cordiales y un montón de besos!

Mike



Hi and g’day everybody!
It has been a while since i last wrote something, i’m sorry. Now i am back to story-telling and this is were i will start: in Lanzarote, Canary Islands.
I am on holidays. After two semesters that were pretty much full on, i thought to deserve myself a good bit of sunshine. So here i am – again. As i used to live in this sunny little space, i turn back quite regularly. But this time is different. Since the time i worked on this island i wanted to see what the other small islands in the west would be like. So this year i finally got my butt up and onto a ferry boat. Together with my friend Maria. The plans were of roaming la Gomera and El Hierro in 2 weeks time. So i figuered out the cheapest way for going on this trip, checked web pages and finally bought tickets. The connections were not too satisfying and we soon realized that we had to fuzz arund a bit in Tenerife either at the beginning or at the end. We decided to face what we thought to be the hard trip at the beginning, so we would com back in a stroke and so take it nice and easy. It didnt turn out everything just the way we thought then, but...anyway. this is the trip.
La Gomera as well as El Hierro are places were going around the place can turn out to be quite demanding. If anybody feels like cycling the islands...be prepared! To get from one place in La Gomera to the other is really always linked to steep climbings and steep decends. It feels like if you want to get from one village to the next then you have to climb up from sea level to almost the highest mountain and downwards again.
No wonder the Gomeros invented a handy way of communicating from one valley to the next: they whistled! The “silbo” is a way of talking through whistles. Up to this day children learn it in school. And i reckon it is really a smart way of communication. Because there was a time, when there where NO CELLPHONES! The echo in the valleys of La Gomera is spectacular. One night i whitnessed what i would say was a conversation between two Gomeros. Though i cannot know if they were male or female “talkers”. It sounded like a whistle here, and a responding whistle there. Just to mention: the whistling works only with the hands no refery whistle or stuff like that. Normally they use one finger of the right hand to hold the tongue in the right position. The left hand is needed to vary the sound. Well – something like that. Maria and I we had a laugh when we were hiking the next day, whistling every now and then. We were imagining what we maybe just had said with our whistles: did we just insult somebody? Or order a pizza? In the end i think it is a smart way of overcoming daily problems in the old days. And it is to me a sign of cultural self esteem that this whistling skill is kept alive. Respect to the Gomeros.
When i was once told abut La Gomera i was told about bunches of hippies that sort of cover that island. I was surprised and almost desillusioned when i could hardly find any long haired folk. I thought the place would be just stuffed with Indian culture and alternative goods. Maybe i was just too little time there and didnt quite find the hideouts of the love and peace peple. I was told that they had maybe gone to India at this time of a year. But that cannot be, as i was in India last year and they werent there either. I rather believed in another explication that was that they hang around la Gomera in wintertime and in summetime they would go around europe and work on all the festivals selling there handcrafted goods. So they could pay there living the rest of the year. Who knows. I am not a hippie hunter though it might sound like that. I just happen to travel the same places, i guess. I will leave them in peace (and love) now.
La Gomera is famous for its rainforest (“Laurisilva”). It is a national park and easy to find as it is the whole center of the rocky island. It is also easy to find because the limit of the park is marked by a drastic cut of the rain forest. one can say if you, walking thru the national park, notice a change of the vegetation you have left the national park! But besides that it is really beautiful! Lush green that reminded me of New Zealand rather than of the Canaries. Springs, lizards, sweet smell...fantastic. a beautiful way of going round the park is on a bycicle. All right – this is only true if you manage to get a taxi or a lift up to the national park. If you rent a bike in Valle Gran Rey at sea level, than you mybe never manage to get up to the rainforest at all! Otherwise it is an easy ride in the shade with a good speedy decend at the end. Okay, okay...there is still some hills to climb and maybe there is not all the way shade...
The neighbour island of EL Hierro (“the iron”) is different in many respects. I would even go so far to say that the Herreños try and preserve their island better than the Gomeros do. (i might be wrong – it is just the way i felt it) the coastline of El Hierro is very rough and the sea can be nasty too. So what the Herreños do is they built little pools on the shore or they look for natural pools and facilitate the entrance in the water with ladders. Next to the pool it is very likely to see barbeque areas and tables in the shade. Somehow this kind of outdoor lifestil reminded me of Australia. Maybe because the biggest fan of the continent down under is living on this island too. The man i am talking about is the father of an old friend of mine: Ruyman (Ray). Since Ray and i met in 2002 i wanted to meet his family in El Hierro. So one of the reasons for this little trip was also this promise i gave myself to go see my friends family.
As the main reason for me to go to El Hierro was my friends family, the main reason for my companion was diving! Maria has just got her padi license and was eager to dive in the most famous spot on the canary islands and that is EL Hierro. Besides that she was always fancy seeing this most occidental island of “her” archipielago.
What can i say: diving itself is just a marvellous thing to do. The sensation of beeing able to breath under water is owesome. But there is so much more about diving of course. In the case of EL Hierro it is the rock formations starting just under the surface. The volcanoes spread there “legs” deep down in the water where the tide, the curl and the wind are constantly washing out parts of it. We entered under water caves, drifted along a big volcanic wall and saw the waves break from underneath. Spectacular! The second dive (due to money shortness we only made 2 dives in two days) took us deeper to a lvel where there were finally big fish. I could touch a “mero” (sorry i wouldnt know what he is called in english! A big lipped fish with what seemed to me like endless peace of mind. Then we saw two big blowfishes in a little cave. They looked like they were afraid of the strange bubble exhaling creators. They have big eyes so they seem even more human when they look at you like that. The best thing about diving to me is the silence. It is like endless peace and harmony when you dive in this huge bed of water. Even the shaking you around of the waves stops once you deflate your vest. That is really the best part.

I will finish right here. But i promise to be back soon. The next blog will come from Southamérica. Next stop: Ecuador.

Hugs and kisses.

MIKE




Hallo ihr Lieben!
Ich habe schon laengere Zeit hier nichos mehr verfasst, das will ich hiermit aendern. Ich gruesse zunaechst von einer altbekannten Insel: Lanzarote. Das ist ja erstmal nichts Neues, da ich ja schon fast in regelmaessigen Abstaenden hier einfliege um alte Freunde zu sehen, Sonne, Strand und vorallem das Meer zu geniessen. Was neu ist, ist, dass ich endlich wahr gemacht habe was ich bisher nur immer aufgeschoben habe: ich habe mir die westlichsten der Kanaren angesehen: La Gomera und El Hierro. Nach zwei Semestern in denen ich es (nach meiner Rechnung) geschafft habe, mich scheinfrei zu schaufeln, kommt mir diese Erholung hier sehr recht. Dennoch wollte ich die Zeit nicht ganz ungenutzt verstreichen lassen.die Gelegenheit war dieses Jahr speziell guenstig, da eine alte Freundin hier auf der Insel gerade noch urlaub hat und ich so jemanden hatte, der mit mir reisen konnte. Ich habe dann einige zeit damit verbracht nach den guenstigsten Verbindungen zwischen Lanzarote, La Gomera und El Hierro zu forschen. Das ergebnis waren Faehrverbindungen. Doch auch die sind nicht ohne. Weder preislich noch zeitlich. Maria und ich hatten also zwischen einer umstaendlichen Hin- und einer stressfreieren Rueckfahrt oder dem umgekehrten Fall zu waehlen. Wir entschieden uns fuer den Stress am Anfang in weiser Voraussicht spaeter mit sicherheit geschaffter zu sein als noch zu anfang. Der stress bestand in einer Nacht am Strand von Los Cristianos im Sueden Teneriffes. Ich tat kein Auge zu und war genoetigt mir Urlaubsflirts am Strand anzusehen...
La Gomera war etwas stoerrisch mit uns. Optisch zutiefst angetan von den hohen Vulkanen, dem Terrassenanbau und der Bauweise wurde unsere Geduld auf halbem Wege zwischen der Hauptstadt San Sebastian und dem Hippiedorf Valle Gran Rey auf die Probe gestellt. Der Bus (skandinavischer Bauweise) tat es nicht mehr. Der gerufene Ersatz musste sich erst einmal den Weg bis zu uns hinaufquelen. Dort angekommen hatte der Fahrer wohl im Sinn noch innerhalb des eigentlichen Zeitplans anzukommen. Ich war yçzuerst nur froh, dass kein anderer Verkehrsteilnehmer so viel Pech hatte ausgerechnet jetzt diese Strasse benutzen zu wollen. Bald war mir der Gegenverkehr scheiss egal und ich wollte nur keine kurvige Strasse mehr hinabrasen und stattdessen endlich auf normal Null ankommen und aus diesem Kleinbus raus. Irgendwie geht es dann ja doch meistens gut und La Gomera konnte jetzt so richtig beginnen.
Auf La Gomera ist es im Allgemeinen nicht leicht von A nach B zu kommen fuer Rucksacktouristen. Man muss scheinbar zwischen jedem Dorf erstmal eben am Gipfel abklatschen um dann auf der anderen Seite den Berg wieder hinab zu fahren. Aus diesem Grunde haben sich die Gomeros, die einwohner der Insel, die einzigartige Pfeiffsprache ausgedacht. Dabei nutren sie nur ihren Mund und die Haende, keine Pfeiffen oder aehnliches. Es ist ein Stueck ganz eigene Kultur und diese wird bewahrt indem die Kinder in der Schule diese eigenwillige Art der Verstaendigung beigebracht bekommen. Wer sich fragt wozu das ganze, dem sei nur vor augen gehalten, dass es ja vor nicht all zu langer Zeit noch KEINE HANDIES gab. Und auch heutzutage kann man ja mal in Gomera im Funkloch sein;=). Ich hatte auch direkt in der ersten Nacht die Moeglichkeit eine “Unterhaltung” zweier Gomeros zu verfolgen. Ich weiss allerdings weder worum es ging, noch ob es maenner- oder Frauenthemen waren die da abgehandelt wurden. Am naechsten Tag auf einer Wanderung durch eines der Taeler pfiff Maria so vor sich hin, worauf ich sie bat doch etwas vorsichtiger zu sein, da sie ja vielleicht gerade ungewollt Schimpfworte von sich gab ...oder vielleicht eine Pizza orderte. Aber Spass beiseite, der “silbo” ist eine geniale Sache und hat meinen Respekt verdient.
Das vermeintliche Hippie-Aussteigerziel Valle Gran Rey war sehr anders als ich es mir vorgestellt hatte. Anstatt in das Goa der 70er zu tauchen befand ich mich einfach nur auf einer Seite einer Kanareninsel. Punkt. Wo sie sich auch immer versteckt halten – die Praesenz ist eher zurueckhaltend. Erst bei genauerem Hinsehen kann man hier und da einen nordeuropaeischen Ursprung vermuten oder entdeckt gar filziges Langhaar. Ein Filzhaarschopf kam mir jedoch sehr bekannt vor: Pit, mein ehemaliger Arbeitskollege. Mit Sack und Pack auch zum Auswanderer geworden. Und wo ist der Rest? Frage ich. Vermutlich auf Festivals oder in Indien. Halt, Einspruch! In Indien ist es dieser Tage viel zu heiss ausserdem war ich da letztes Jahr und da waren auch nur wenig durchgeknallte (mal abgesehen von den Indern, meine ich). Also dch die festivals. Kohle fuer den Winter mit Handarbeiten aller Art erarbeiten.so sei es denn. Damit lass ich die Hippies dann aber auch in Frieden. Peace!
Trotz Berg und Tal Geografie haben wir uns am letzten tag auf Gomera Fahrraeder ausgeliehen. Gute Idee sowas, wenn man nicht gerade versucht sich vo der Verleihstation aus den Weg bis zum Nationalpark von Laurisilva allein zu erarbeiten. Dann lieber 20 euro drauflegen und sich am Rande des Parks auf 1350 meter Hoehe absetzen lassen. Ab da geht es dann namlich eher gemuetlich weiter. Maria wuerde jetzt allerdings lautstark wiedersprechen...naja – man faehrt nicht nur bergab, ich gebs zu. Dafuer wird man mit Regenwald vegetation, Dueften und Echsen belohnt. Es dominiert ein Gruen wie ich es zuletzt auf New Zealand gesehen habe. Man vergisst in diesem Moment leicht, dass man sich ja auf einer Kanareninsel befindet.
Nochmal zurueck zu der Infrastruktur der Insel: clevererweise (das sein hier abschliessend noch zu la Gomera gesagt) existiert eine wunderbar guenstige Faehrverbindung die 3-4 mal taeglich die wichtigsten Straende (Gran Rey, Santiago, S. Sebastian) verbindet. Ist sogar billiger als der Bus. . . und, je nach Seegang, speifreier.
El Hierro hat ein aehnliches Berg und Tal –problem wie seine Nachbarin. Und, da ich einen sehr positiven Eindruck von der kleinsten der 7 Kanareninseln vermitteln will, schweige ich mich auch zum oeffentlichen Nahverkehr aus. Was mir zunaechst sehr stark aufgefallen ist, das ist die Sauberkeit und der geringe Strassenverkehr auf El Hierro. Bei genauerer Betrachtung fiel auch auf, dass die Steinstraende nicht zum Schwimmen geeignet sind, die Herreños (Bewohner von EL Hierro) aber wo es geht kleine Badestationen ans Ufer bauen. So gibt es sowohl kuenstliche als auch natuerliche Swimming pools aus Vulkanfelsen. Nach meinem Verstaendnis wird der Erhalt der Insel auf EL Hierro sehr gross geschrieben. Und der gute Lebensstil, wie die Grill- und Erholungsplaetze beweisen. So viel outdoor Verbundenheit habe ich zuletzt bei den Australiern gesehen. Damit ist auch schon die Ueberleitung zum naechsten Punkt gelungen. Der groesste Fan Australiens ist gebuertiger Herreño und der Vater meines Freundes Ruyman. Seit meiner Reise nach Downunder vor 5 jahren, versuche ich eine Gelegenheit zu finden auf EL Hierro der Familie meines Freundes einen Besuch abzustatten. Jetzt hat es endlich geklappt. Der Dank war eine Welle der Gastfreundschaft ueber die ich mich sehr gefreut habe. Vorallem die nacht in echten Betten zu verbringen war den Freizeithippies Mike und Maria sehr willkommen.
Das schenste Erlebnis des Urlaubs fand allerdings nicht auf El Hierro statt – sondern davor: im Meer vor der Kueste. Will man auf den Kanaren schoen tauchen, dann ist La Restinga der beste Platz dafuer. Ganz gemuetlich 2 Tauchgaenge an 2 Tagen so ist der Genussfaktor groesser. Das lustige an diesem Tauchspot LA Restinga ist, dass man auch hier wieder echte Probleme mit der Geografie bekommen kann. So darf man nach einem Tauchgang fuer einige Stunden keine groesseren Hoehenunterschiede ueberwinden. La Restinga hat aber ausser einem knapen dutzend Tauchschulen nichts zu bieten. Was dazu fuehrt, dass man zum Gefangenen seiner eigenen Dekompressionszeit wird. Fuer diejenigen, die das Paket mit 12 Tauchgaengen in 1 Woche nehmen und nur eine Woche urlaub mitgebracht haben, wird La Restinga schnell die einzige Stadt der ganzen Insel...
Der erste Tauchgang fuehrte mir vor Augen, wie sich die Elemente scheinbar auf ewig gegenseitig bekaempfen. Der Vulkan, der hoch ueber da Wasser herausragt streckt seine Sohle bis ins Meer hinein. Dort wird er Tag taeglich von Wind und Wasser bearbeitet. Dabei formen sich Hoehlen und freistehende Felswaende unter Wasser. In die Hoehlen tauchten wir ein, an den Felswaenden entlang. Und ueber meinem Kopf habe ich den Blick auf die Brandung, die gegen die Felsen der Kueste knallt. Spannend so was auch mal von unten zu sein. Und dabei dieses Paradoxon “frei” atmen zu koennen. Abgefahren!
Der zweite Tauchgang fuehrte uns in etwas groessere Tiefen. Dort gab es dann auch mal groessere Fische zu sehen. Nichts gegen die Trompetenfische! Aber ein “Mero” ist doch was anderes oder gar die beiden “tamborile”. Sorry- der mero heisst glaube ich Zackenbarsch und die Tamborile sind Kugelfische im Deutschen.
Eine Sache ist nicht nur gut am tauchen, nein, sie ist ein wahres Gut: die Stille! Was fuer eine unendliche Stille, Ruhe und Harmonie unter der Wasseroberflaeche...alles verstummt. Sogar die Wellen. Was man noch hert ist der eigenen Atem: ein unnatuerliches Geraeusch von eingesaugtem Sauerstoff und energisch ausstroemenden Luftblasen.

Mit diesen Eindruecken will ich es fuer hier und heute bewenden lassen. Der naechste blog wird dann vermutlich aus Suedamerika kommen. Naechster Halt: Ecuador!

Bis bald und alles Gute.

MIKE