Sonntag, 4. November 2007

Vorsicht! Bitte nicht auf die Finken treten.

Es ist alles noch ein bisschen so als waere ich gerade aus einem traum erwacht. Gestern kam ich hier wieder in Quito an. Gestartet war die Maschine in Baltra, Galapagosinseln(!). es war eine kurzschlussentscheidung die Inseln doch noch zu besuchen. Vor knapp 2 wochen sass ich im internetcafe in quito als eine nachricht meiner mutter mich nochmal ins gruebeln brachte und schliesslich dazu fuehrte meine enscheidung nicht nach Galapagos zu fliegen sogar umstuerzte. Darueber bin ich spaetestens heute sehr dankbar. Ein aehnlich euphorisches gefuehl hatte ich aber dann auch als ich das ticket am Montag 22.10. in der hand hielt. Abflugtermin der 23.10. mit der landung in Galapagos liess ich dann auch den nieselregen und die kaelte der hauptstadt hinter mir. Ich wusste vorher nicht, dass man Galapagos ueberhaupt als individualturist bereisen konnte. Aber man kann! Es geht auch ohne kreuzfahrtschiff und damit freier in der eigenen Planung und vorallem preiswerter. Am Flughafen von Baltra dann das uebliche Bild: taxifahrer die einen in irgendein hotel bringen wollen (um spaeter eine kommission zu erhalten), Touranbieter, die dich verplanan wollen, etc. Anders war da nur die gepaeckausgabe, die sich ausserhalb des „terminals“ befindet und wo man eine LKW-ladung gepaeck agwarten muss, bevor man in eine art schuppen darf um sein gepaeck zu schnappen. Noch bevor ich mich auf die suche nach einem hotel gemacht hatte, hatte ich schon Pelikane, Fregatvoegel, allerlei abgefahrene Baeume und Buesche gesehen. Die unterkunft war schnell gefunden (Nebensaison). Das erste war dann endlich die wanderschuhe und vorallem die Socken los zu werden und in badelatschen die gegend zu erkunden. Der fette strand ist zwar gut 2 km vom Ort Puerto Ayora entfernt, der weg dahin aber wunderschoen und der strand jede muehe wert. Sand der seinen vergleich mit mehl antreten kann, so fein und weiss wie er ist. Kurze zeit spaeter sah ich dann die schwarzen Iguana(echsen) auf den vulkansteinen liegen. Ich als fan habe sie dann aus der distanz fotographiert. Ich konnte ja noch nicht wissen, dass ich weiter hinten am strand um sie herum gehen musste, um nicht auf sie zu treten. Auf dem rundweg zwischen zwei straenden liegen die vollgefressenen meeresechsen und versuchen ihren wechselwarmen koerper nach einem langen, kalten tauchgang wieder zu erwaermen. Sie liegen dann in scharen neben und uebereinander und rotzen das ueberschuessige salz aus ihren nasen. Wenig aesthetisch aber dennoch durch ihre behaebigkeit und das scheinbar staendige Grinsen in ihren gesichtern irgendwie cool!
Neben der fauna ist Galapagos beruehmt fuer seine flora. Da sind in erster Linie die Mangroven zu nennen, die ein derartigen Tierreichtum ueberhaupt erst ermoeglichen. Die besonderheit die Archipels ist, dass die inseln unterschiedlich alt sind. So sind die oestlichen inseln Española und san cristobal etwa 6-8 millionen jahre alt waehrend die westlicheren wie bspw Isabela nur etwa 700 000 jahre jung sind. In letzterer ist bis heute grosse aktivitaet festzustellen. Erst vor 2 jahren ergossen sich lavastroeme ueber einen teil des vulkanes. Bis zum heutigen tag steigt rauch aus verschiedenen kratern auf und der geruch von schwefel umschwirrt die nase. Das untercshiedliche Alter hat dazu gefuehrt, dass sich auf jeder der inseln endemische pflanzen oder tiere entwickelt haben. Charles darwin hat seine Evolutionstheorie an den Finken festgemacht, die in groesse und Schnabelform in allen inseln leicht unterschiedlich sind. Ich weiss nicht ob dem alten Forscher die Finken auch auf die hand geflogen sind, als dieser vor der Baeckerei ein broetchen ass. Mir jedenfalls hat einer ganz dreist von meinem Broetchen abgebissen. Es ist ueberhaupt so, dass die Tiere ihre natuerliche Scheu uaf Galapagos zwar besitzen aber diese wesentlich weniger ausgepraegt ist. Man muss wirklich aufpassen auf manchen wegen nicht auf die Finken oder auf kleine echsen zu treten. Die schoenste erfahrung hinsichtlich zutraulicher tiere hatte ich zwischen zwei tauchgaengen. Uns wurde freigestellt eine halbe stunde schnorcheln zu gehen vor einer seehundkolonie. Keine 5 minuten vergingen und ein neugieriges Tier schwamm um mich herum. Die tierchen haben so etwas wie humor, wie mir scheint. Die robbe tauchte immer aus einem toten winkel auf, schwamm wie ein pfeil auf mich zu und drehte im letzten moment ab. Dabei stiess sie luft aus und schien „BUH!“ zu sagen oder zu bellen. Ich haette leichthin den ganzen restlichen tag damit verbringen koennen ohne mich zu langweilen. Doch der zweite tauchgang wartete. An dieser stelle will ich aber den ratschlag des tauchlehrers weitergeben, wonach seeloewen gefaehrlicher sind als haie. Wenigstens in galapagos, wo die haie im allgemeinen reichlich lecker fisch und krake vorfinden und an menschenfleisch nicht interessiert sind. Es ist vermutlich so, dass man es bei den „so suessssen“ Robben leichter an respekt fehlen laesst als bei haien. Da auch robben wilde tiere sind verteidigen die sich auch wenn´s ihnen zu bunt wird.
Der ratschlag war wichtig, da uns der naechste tauchgang an eine stelle fuehren sollte, wo man durchaus auf hammerhaie treffen kann. Den ersten sah ich schon vom boot aus, als wir uns gerade die ausruestung anlegten. Vorfreude (und adrenalin) stieg. Ich sah dann auch eine ganze menge getier unter wasser: ein dutzend adlerrochen schwebten direkt zu anfang in formation vorbei, ausserdem jede menge schildkroeten, rochen, eine krake, baracudas, nadelfische und vieles mehr (schwarze korallen, sandaale –oder wie die heissen). Angeblich auch hammerhaie, wenn man den handzeichen und der aufregung unseres jungen divemasters vertrauen kann. Das problem ist, dass man sich an diese fische „anschleichen“ muss. Der divemaster ist leider wild paddelnd in deren richtung geschwommen und als ich naeher ran kam, war kein hai mehr zu sehen. Dennoch einer der bisher besten tauchgaenge – und wassermaessig der kaelteste!
Ich habe in den 10 tagen auf dem archipel 2 der inseln besucht: santa cruz und isabela. In letzterer habe ich die landschildkroeten gesehen, die dem archipel ihren namen gaben. Der name leitet sich von der form des panzers der tiere ab, der dem sattel der spanischen eroberer aehnelte: der „Galapago“. Die einzigen tierchen, die ich nicht sehen konnte waren die pinguine. Die eigentlich am weitesten im norden lebenden pinguine der welt sind seit einiger zeit den galapagosinseln untreu geworden. Der grund sind wohl veraenderungen im meer. Aufgrund absterbender algen hat das meer in den letzten jahren zwei mal seinen naehrstoffreichtum eingebuesst und so wanderten die kleinen wasservoegel ab.
Ich aenderte das rueckflugdatum und verlaengerte so meinen aufenthalt auf den inseln. Ich wollte einfach nicht gehen. Ein stueck vom paradies, das dieser planet einmal war, hat sich auf galapagos erhalten. Ich habe mir vorgenommen eines nicht allzu fernen tages wieder zu kommen. Hoffentlich hat sich bis dahin etwas an der verwaltung der inseln geaendert. Hoffentlich haben die bewohner, die nicht vom tourismus leben, alternative einnahmequellen gefunden. dann wird vielleicht niemand mehr die Haie finnen (fuer den asiatischen markt) und die Seegurken abfischen (fuer den selben unersaettlichen Markt). Das eigentliche Problem sind die leute die die politische Macht haben und denen, die die gewinne der kreuzfahrtschiffe einstreichen. Die Stiftungen dominieren seit fast 50 jahren die geschehnisse auf galapagos und die tourismusunternehmen bringen das kapital ein. So passiert auf galapagos das, was vielerorts passiert –um nicht zu sagen auf der ganzen welt: es bildet sich eine allianz aus politischer macht und Geld. Ich will glauben, dass sich daran was aendern wird! Denn wenn schon die gedanken hinsichtlich der zukunft negativ sind, wie soll man sich da eine positive zukunft aufbauen? Es ist eben doch irgendwie so, wie es mein Motorrad-Fahrschullehrer vor jahren ausgerueckt hat: „Man faehrt genau dahin, wo man hinblickt!“
In diesem Sinn augen auf und bis zum naechsten mal!
MIKE

¡No pisar el pinzón!

Me parece todavía como un sueño. Ayer llegué de vuelta en la ciudad de quito. El vuelo procedía de la isla de Baltra, Galápagos (¡). Y eso es precisamente el sueño del que les voy a hablar en este blog. Hace ya casi dos semanas que estuve sentado en un café internet y que me decidí de sí comprar un pasaje para las islas galapagos. El argumento en contra era el precio exorbitante que se puede leer aquí en cada agencia de viaje. Pero claro, eso son tour-operadores que quieren vender sus viajes en cruzeros de diferentes niveles económicos. Averigüé que es posible hacer Galápagos de turista individual, cosa que yo pensaba que no era posible. Repito: lo es! Asi me fui a la oficina de TAME, una de las dos compañías ecuatorianas que sirven Galápagos. Me compré el ticket para dos dias después. Sin saber si habia sido la decisión correcta pero sonriendo salí de la oficina. ¿qué iba a ver allá? ¿va tener razón el australiano que hace unas semanas en una ocasión dijo que seguramente Galápagos sería observar lobos marinos junto con un grupo de pensionistas? ¡olvídate! – me dije a mi mismo. Mejor esperar nada y recibir las cosas tal y como vienen.
Unos 24 horas más tarde había escapado del frío y de la llovizna de la sierra ecuatoriana y me ubicaba en el aeropuerto de baltra, islas Galápagos. El sol calentaba y se podía oler el mar. No sabía cuánto extrañaba el mar hasta aquel momento en el que inhalé hondo y me detuve un momento.
En el aeropuerto era todo lo mismo que en otros lugares del mundo: taxistas que te quieren llevar a un hotel, tour-operadores que te quieren captar para un tour que solo ellos hacen de tal y cual manera, etc. La diferencia en el pequeño aeropuerto fue la entrega de equipaje: se tiene que salir del aeropuerto (donde un oficial con muy pocas animos te pide el pasaporte, el cual no le importa mucho, y los 100 $ de entrada, cosa que sí le importa mucho), caminar para un lado del edificio y esperar un camión que trae las maletas. Trabajadores las ponen en el suelo y la gente recièn llegada con ese vuelo puede entrar en un tipo de garaje para reclamar sus cosas.
Una horita más tarde estuve buscando alojamiento comparando precios. Ya entonces había visto mas animales que en un viaje entero. Sobre todo pelícanos, fragatas y otras aves. Además árboles y arbustos como mangla, cactus y otras cosas que desconozco.
Me cambié rápidamente de ropa (poniendome por fin cholas y quitarme los calcetines) y me fui a explorar el lugar. Puerto Ayora es bonito y pequeñito. La playa queda un poco lejos pero el camino hasta allá es lindo y la playa recompensa con su belleza. Arena que solo puedo comparar con harina: blanca y finísima. Poco después vi las primeras iguanas negras que casi no se distinguen de las rocas volcánicas en las que se encuentran. Después de haberse pasado mucho tiempo en el agua, sus cuerpos se han enfriados y precisan calentarse al sol. Son bastante tranquilos, se les puede acercar bastante. En camino hay incluso que despistarse para no pisarles. Como enojados escupen agua por la nariz. Es la sal que excretan de esta manera. Apilados una encima de la otra adormecen con una sonrisa permanente que les es innata.
Además de animales, Galápagos es famoso para su flora. Sobre todo la mangla forma una parte muy importante del ecosistema de las islas. Lo particular de las islas es que tienen edades muy diferentes. Las màs antiguas del archipiélago son san Cristóbal y española que tienen unos 6-8 millones de años. La jovencita es la más grande: Isla Isabela que solo tiene unos 700 000 años. Es por esto que en ella hasta el dia de hoy se detecta mucho actividad. La última erupción aconteció hace solo 2 años y hasta el dia de hoy se huele azufre y esta saliendo humo. La diferencia en edad ha sido la razón por la formación de animales y plantas endémicas en cada una de las islas. Fue sobre todo gracias a los pinzones –ligeramente diferentes en cada isla- que a Charles Darwin se le ocurrió la idea de la evolución. No sé si también al viejo investigador (omnipresente en todas las islas) se le sentó un pinzón en la mano cuando el estaba comiendo un pan. Pues, a mi sí me pasó! A todas las animales que me encontré en Galápagos les falta ese miedo al hombre. Claro que se escapan cuando uno se les aproxima mucho, pero se dejan observar de cerquísima! La mejor experiencia en cuanto a esto ha sido nadar y jugar con una foca. Fue entre dos inmersiones en el intervalo de descanso. El guía nos dijo que podíamos hacer buceo de superficie (snorkeling) cerca de una colonia de lobos marinos. A los 5 minutos se me aproxima una foca. Curiosa, elegante y juguetona. Le encantó asustarme: en un momento la vi en otro no sabía dónde estaba. Cuando de repente aparece de la nada delante de mis ojos y solo unos centímetros antes de chocarse con mi mascara se desvía para un lado, emitiendo burbujas en mi cara. Fue como si ladrara o como decir “BUH!”. Qué graciosos estos animales! Pero cuidado! Son animales salvajes y no hay que fiarse demasiado. Sobre todo los machos hay que tomarselos con prudencia. Siempre están vigilando su harem y se pueden sentir retados por el nadador. El guía nos dijo que eran incluso mas peligroso que los tiburones que se veia en el archipiélago. Información importante ya que la segunda inmersion nos llevó a un sitio con tiburones martillos. A uno ya le vimos desde el barco cuando nos pusimos el equipo. Todo excitado me eché al agua. Vimos muchos cosas: una escuela de 12 manta rayas (o rayas aguilas o como se llaman. Estos de alas en puntas, no redondas), tortugas, baracudas, peces agujas y según los que estaban un poco más delante de mi también tiburones martillos. Desgraciadamente no vi ninguno bajo el agua. Tampoco el día anterior cuando hice snorkeling en el “canal de los tintoreras”. Es como la casa de unos tiburones (tranquilos). No sé si ha sido por la falta de visibilidad o porque no estaban en casa o si no tuve suerte.
Visité dos de las islas: santa cruz y isabela. En esa última vi las tortugas gigantes que dieron el nombre al archipiélago. El nombre deriva de la forma de su concha que se parece a una montura de caballo de aquel entonces: el galápago.
Lo que no vi fueron los pingüinos. Ya no estan. Debido a cambios en el mar (algunas algas muertas) se han retirados de las islas. Ojalá vuelvan un día. Pero los cambios climáticos y el calentamiento global son fenómenos que criaturas como los pingüinos sienten primeros.
Prolongué mi estancia en Galápagos por unos días porque no me quería ir. Me fui con la decisión de volver en un futuro próximo. Ojalá entonces haya cambiado algo en la administración de las islas. Ojalá los habitantes no involucrados en el turismo hayan encontrado una maneras sustentable de ganar su vida y no tengan que cortarles las alas a los tiburones (para exportarlas a la Asia) y no tengan que recoger los pepinos marinos para el mismo mercado insaciable. Pero el problema se haya en la gente que tiene el poder político y que tiene el lucro del turismo de los cruceros. Las fundaciones dominan políticamente y las agencias de viajes traen el dinero. Entonces está pasando en Galápagos lo que está pasando en muchos sitios, para no decir en todo el mundo: se forma un enlace entre el poder político y el dinero. Creo que esto puede cambiar! Y lo quiero creer además. Porque si ya los pensamientos en cuanto al futuro son negativos, cómo vamos a construir un futuro positivo. Es tal como dijo mi profesor de motocicleta hace años: “Adonde miras es adonde vas!”

Asi que “ojo!” y hasta la proxima!
MIGUEL

Donnerstag, 18. Oktober 2007

on the road again

español
english
deutsch



De camino
Les voy a contar esta historia que acontecio hace aprox una semana: estuve en qutio por descanso del trabajo. Hay un teleférico aquí con el que subí a unos 4100 m. la vista de la ciudad es guapísima. Guapisimo tambien el hecho de dejar la contaminación –el smog- por debajo. De ahí arriba se puede seguir andando hasta la cumbre de un volcan llamado Pichincha. Realmente son dos Pichinchas, el muga (viejo) y el guagua (joven). El muga pichincha se eleva a una altura de 4900 m. o sea, hay que pasar unos 800 metros de altura. Para quien no esta acostumbrado a andar en altura el camino se puede volver un poco pesado. Realmente para mi lo fue. El aire está muy fino y cada paso cuesta mas esfuerzos que normalmente. Alcancé un grupo de tres personas (una pareja canadiense con un ecuatoriano) y subimos juntos. Las charlas fueron pocas por la falta de aire. Ademas aumentó el frio. Llegamos finalmente a la cumbre (fuera de aire). Por desgracia no se dejaban ver los picos de los volcanes alrededor. Preferian cubrirse con nubes. Después de un tiempito emprendimos el camino de vuelta. La subida tardó un poco mas que 2 horas. Asi que para la vuelta habia que planear al menos una hora y media. Después de unos 30 minutos de bajada el cielo se puso chungo con nubes grises y pintas amenazadores. Empezó a caer nieve. Suavecito y en bolitas – no copos como en casa. Al principio nos divertimos y sacamos fotos. Después de otra media hora cada uno de nosotros se habia puesta cada piecita de ropa que llevaba consigo y intentó protegerse de la graniza que nos golpeaba. Un escoses que poco antes nos vino en contra para subir el volcan ahora pasó corriendo. Con breves palabras nos comentó que querria lñlegar al teleférico ya! Nada – nosotros andando como podimos. Después de otra media hora no habia muchos sitios en mi cuerpo que no hubiera empapado la lluvia. Gracias a dios llegamos a la estacion del teleférico –que por supuesto no estaba funcionando con este tiempo. El escoses estaba ahí tambien ahora mas tranquilo me explicó con mas palabras que no quería estar en una colina sin refugio cuando los relámpagos se bajan por todos los lados. Tuvo razon el escoces – no estaba muy acogedor la tempestad.
Una experiencia que se me quedó en la mente hasta el dia de hoy es lo que pasó el dia después del Pichincha. Me fui a la Mitad del Mundo. O sea, a la linea equinoccial. Pero no entré en el sitio del monumento. Antes de ir mi compañera me comentó de un sitio alternativo justo al lado del monumento. La organización se llama Quitsa-to y se dedica a la proteccion de un monumento pre-incaico a pocos kilómetros del monumento turistico. El tema es que la linea que han pintado en el suelo tal como el monumento que se construyó no estan en la linea equinoccial. Este hecho se debe a una incorrección de mesura al principio del siglo XX cuando unos franceses –sin GPS- no acertaron bien el sitio exacto. Hace unos años con la ayuda del GPS fue localizado la verdadera linea equinoccial unos 240 metros más al norte. De repente encajaba todo: un monumento encima de una montaña cercana, templos distribuidos por grandes partes del ecuador, la linea que traza el sol sobre la tierra en distintos dias del año (21.3., 21.6., 21.9. y 21.12.). en palabras breves: una cultura que pobló esta region hace unos 1000 años tenía conocimiento exacto del precurso del sol y construyó unos monumentos y templos para su Dios, el sol. Los incas no han sido porque solo llegaron unos 30 años antes de la conquista española a quito. No les daba tiempo antes de fue conquistado, quiere decir.
Otra cosa, amigos.se acuerdan del venadito de hace unos semanas. El animalito muerto que termino en el congelador. Pues, el cadáver sigue en su sitio, porque tanto el prof como el encargado se olvidaron de llevarselo a quito. Nosotros en el parque tambien nos habiamos olvidado del animalito. Hace unos dias se fue la luz con lo que se apagó el congelador. Con la descongelacion el proceso de decomposicion del cadáver siguió. Nos enteramos cuando un compañero accidentemente abrió el congelador…(mejor que no se imaginen el olor que salió del congelador y que se quedó todo el dia en la habitación…).
Qué más hice estos dias? Pues, cargué tablones de aprox 20 kg y las llevé por un buen trozo del bosque hasta la casa. En tres tardamos toda la semana en el terreno resbaladizo, mojado. Ademas cargué arboles chiquititos en el hombro por un camino casi incaminable…pero supongo que esto no tiene mucho interes para ustedes – solo quiero que sepan que cansa!
El sabado pasado fue el punto culminante de mi estancia en el bosque: la fiesta del pueblo al lado! Hostias! Habia un campeonato de futbol y nosotros a duras penas formamos un equipo. Yo suponia que la gente de allá jugaba hasta con botas de plastico al futbol (y la verdad que es asi! Tengo pruebas). Yo solo tenia mis botas de senderismo. Son pesadas (1,5 kg) y uno tiene muy poca sensibilidad en ellos. Mucho menos jugando futbol. Primero tuve miedo de herir a los jugadores del otro equipo. A los dos minutos de empezar el partido deseaba calzar botas más pesadas aun y con picos de metal si posible. ¡qué duros hijos de su perra los del otro equipo! En primer lugar iban por los huesos de nosotros después solo por la pelota! Nada de equipo improvisado, de buen rollo y divertido como nosotros. Mas bien tenian demasiado afan para ganar. Se amargaron aun mas cuando nosotros les metimos 2 goles. Menos mal que al final ganaron 3:2. sino estoy seguro que no se hubieran sonreido en toda una semana.
La fiesta esta del pueblo fue prácticamente tambien mi fiesta de despedida. Si – ya no trabajo más en la selva. Ahora por fin estoy de camino y recorreré sudamerica! Qué ganas tengo!

Hasta más! Miguel


On the road again.
I will start with a story that happened about a week ago. I was in quito to spend some days off work. I decided to go up a mountain with a teleferic. The teleferic takes you up to 4100 m. from there one can walk up to the top (4900m). i decided to give it a go though i didnt feel too fit. So i was quite happy to join a group of three persons (a canadian couple and their ecuatorian friend). The way was stressy because of thin air and of increasing cold. Alter about 2 and a half hours we eventually reached the top. The volcanoes around had decided to cover themselves in clouds which was sad but not the end of the World. That we felt like experiencing on our way back to the teleferic station. After half an hour of decending dark clouds showed up and brought snow. At the beginning the canadians and me where happy taking fotos and laughing at the peculiar shape of the snow flanes (they were perfectly round, like hail but soft.). after another 30 minutes we were trying to safe ourselves from the whipping hailstorm. A storm was taking place, lightning was going down and i felt that even the last bit of my clothes got soak and wet. A scotsman who had just before the storm crossed our way to go up the top, now passed running bye. He just shouted he wanted to get to the teleferic station soon. That is where we met him about an hour later. He zipped a hot choclate and soon did i. The teleferic was not working with this terrible weather. So i spent another hour waiting, drinking hot choclate and talking to the scotsman and other folk. The scotsman said he hadnt felt too easy up on that ridge with no shelter in the middle of a hailstorm, that was why he had run back. He was right- it wasnt too nice up there.
Another story worth telling is this one: the day after the hailstorm experience i was going to the “Middle of the earth”. It is a touristic site just north of quito. The equator in other words. But i didnt actually enter the monumental site. I had heard of a alternativ site just a few hundred meteres away from the touristy spot. What happens is that a few years ago some scientists found out that the line drawn on the ground together with the monument are actually not on the equator! That mistake goes back to some frenchmen wrong messuring some 100 years ago. Since then nobody had questioned the precision of the equator line. The scientists found out (thanks to GPS) that the actual line is about 240 meters further north. They also found a monument of pre-inca times on a mountain close by. That monument turned out to be the precise spot of the equator line. In other words: some 1000 years ago a tribe living in this area built the first (and real) monument of the middle of the earth. On certain days of the year the sun rises and sets according to some important geographic lines. These well known days are 21.3., 21.6., 21.9. and 21.12. on the 21.3. and 21.9. people standing on the spot of the monument wont draw no shadow underneath themselves (due to the zenith position of the sun). By the way: it must be a pre-inca site because the inca conquered this region only some 30 years before the spanish arrived. In other words: they wouldnt have had the time to built this site and many other sites and temples in the area.
Oh yes...before i forget: do you remember the dead fawn from the last time? The one that we found dead in a cascade and since then rested in the freezer in the next room? Well – the little animal was forgotten by the professor and also by my boss. In the meantime even my colleagues and me had forgotten about the cadaver. So far so good. The other day though the light was cut and the freezer went out. It took some days till we found out. That was when Oscar, my colleague, opened the freezer for curiousity and a rotten smell come into his face...dont even try to imagine the smell that stuck in the room for a whole day!
What else have i done: i carried boards out of the rainforest (approx. 20 kg each. Took us a whole week between three of us) slipping and sliding rather than walking. I also carried small trees along a almost inexisting road in order to plant them one of these days. But all this is of less interest to you, i guess. Just notice that it was bloody hard work.
What might be interesting for you is the last Saturday. It was the village party. There was even futbol and volleyball competitions. I just went there for beer but happened to play with some of my colleagues in a futbol team. At the beginning i was worried because i only had hiking boots (1,5 kg) and i didnt want to hurt the oponents. Not even two minutes had been played and i desired harder and heavier boots to play with. The other team was neatly dressed and equipped (no fun team as we were). But they played first our bones and then the ball. It got a bit rough the next 60 minutes. Especially as we scored twice before they eventually shot a goal. I am actually happy they won 3:2 – otherwise they may have never laughed again...the other teams were easy going. We ourselves didnt play any more but i watched the other games. And i was confirmed that some of the guys here even play futbol with plastic boots. I took fotos for who wouldnt believe;)
The village party was at the same time my fairwell party. Yes – i am not working any more. After a month of rainforest i quit. And by now i am ON THE ROAD AGAIN! Nice thing to do!

Till soon from this continent South america!

Hugs and kisses
Yours MIKE


Weiter geht die Reise
Ich will mit einer Geschichte anfangen, die bereits vor ueber einer woche passiert ist. Ich war an meinen freien tagen in quito. Hier bin ich mit der seilbahn auf einen der Hausvulkane gefahren. Auf 4100 meter. Der Gipfel liegt nochmal 800m hoeher. Weil das wetter schoen war und ich guter dinge beschloss ich mich auf zum gipfel zu machen. Die luft ist duenn da oben, der weg teilweise steil. Ich war deshalb ganz froh mich einer dreier Gruppe aus einem kanadischen Paerchen und einem einheimischen anschliessen zu koennen. Zusammen bezwungen wir in knapp ueber 2 stunden den gipfel. Die sicht war zu meinem leitwesen getruebt auf die umliegenden vulkane. Quito und dessen smog waren jedoch klar zu erkennen. Nach ein paar fotos und etwas verschnaufpause machten wir uns auf den Rueckweg. Etwa eine halbe stunde war vergangen, da zogen schwarze wolken auf aus denen bald etwas schnee fiel. Der schnee amuesierte die kanadier und mich, da es sich nicht um flocken sondern um kleine baellchen handelte. Eine weitere halbe stunde spaeter war uns das lachen vergangen da mitlerweile ein hagelsturm auf uns einpeistschte, der sogar durch den stoff schmerzhaft war. Eine weitere durchnaesstre halbe stunde spaeter war dann auch alles einfach nur noch klitschnass. Ein schotte der uns noch kurz vor dem sturm begegnet war hatte kehrt gemacht und rannte an uns vorbei. Er rief noch so etwas wie dass man sich an der Seilbahn station sehe. Dort kamen wir dann endlich nach 1 ein halb stunden auch an. Der schotte schluerfte bereits heisse schokolade. Das tat ich ihm gleich. Er erklaerte mir zu seinem beschleunigten abstieg, er habe sich einfach nicht laenger auf einem bergkamm befinden wollen, wenn rechts und links blitze herabzuckten. Da hatte er allerdings irgendwie recht. Gemuetlich war der teil nicht. Auch nicht die folgende stunde in der seilbahnstation in nassen klamotten, wartend dass der betrieb wieder aufgenommen wurde.
Eine andere story, die mir im gedaechtnis geblieben ist war die des folgetages. Ich fuhr zum “Mittelpunkt der Erde”. Wenige kilometer noerdlich von quito verlaeuft der Aequator. Sprich der nullte breitengrad. Ich bin aber nicht zum Monument reingegangen und habe mich auch nicht mit einem fuss auf die noerdliche und mit dem anderen auf die suedliche hemisphere gestellt. Ich bin statt dessen einige hundert meter weiter in ein alternatives “Mittelpunkt der Erde” –Zentrum gegangen. Das ding ist, dass vor einigen jahren ein wissenschaftler herausgefunden hat, dass das monument nicht auf dem Aequator liegt sondern dieser 240 meter weiter noerdlich verlaeuft. Dieser irrtum geht auf franzoesiche Vermessungen zu beginn des 20 jahrhunderts zurueck, die von der ecatorianischen Regierung einfach uebernommen wurden. Eine 5-koepfige gruppe unabhaeniger wissenschaftler hat sich nun zur aufgabe gemacht alles ueber ein unweit gelegenes monument aus vor inkaischer Zeit heraus zu finden. Dieses monument scheint das eigentliche denkmal an den Aequator zu sein und wurde vor etwa 1000 jahren geschaffen. Die praezision dieses bauwerks ist einmalig. Auch mittles GPS konnten keine exakteren sonnenverlaeufe nachgezeichnte werden. Die entdeckung des monuments aus der vorzeit brachte licht in die dunkelheit um die verschiedenen Tempelbauten in und um Quito, die, wie sich herausstellte, eben auf den Verlaufslinien der Sonne an bestimmten tagen im jahr liegen. Diese wohlbekannten daten wurden und werde auch in Europa gefeiert. Es handelt sich um die Mitsommernacht und andere Wendepunkte der Sonne (21.3., 21.6., 21.9., 21.12.). faszinierend fand ich, dass man an dem ort des monuments an 2 tagen im jahr keinen schatten wirft (am 21.3. und 21.9. jeweils um 12 uhr mittags) dass ist naemlich, wenn die sonne genau im zenit steht. Die inkas waren es uebrigens nicht, da die erst 30 jahre vor den spaniern in dieser gegend eingefallen sind. Sprich sie hatten keine zeit fuer die ganzen bauten an den sonnengott.
Ach ja – bevor ich es vergesse: ihr erinnert euch doch noch an das Rehkitz im Tiefkuehlschrank, oder? Das tierchen dass wir tot gefunden und auf draengen des profs mit nach hause zur tiefkuehltruhe gebracht haben. Okay. Nun – dieses tier wurde nicht zum ausstopfen oder zu forschungszwecken mit nach quito genommen, weil es sowohl der Prof als auch mein Chef einfach vergessen hatten. Macht aber nix, weil auch meinen kollegen und ich das tier in der truhe vergessen haben. Wir erinnerten uns erst daran, als vor einigen tagen mein kollege Oscar die Truhe aufgemacht hatte. In der zwischenzeit war der strom ausgefallen und die truhe nicht wieder angeschaltet worden. Der kadaver hat seinen nateurlichen weg eingeschalgen und die Verwesung hatte begonnen. Es ist vermutlich nicht ratsam sich den Geruch vorzustellen, der Oscar aus der truhe entgegenkam und der den ganzen tag im Raum hing!
Was hab ich sonst so gemacht dieser tage? Ich habe frisch gesaegte Bretter aus dem wald geschleppt (jedes etwa 20 kg schwer). Das ganze hat zu dritt noch die ganze woche in anspruch genommen, da der weg dank regens und laub zu einer schweisstreibenden rutschpartie geworden war. Gestern dann habe ich kleine baeume von A nach B geschleppt und dabei etwa 10 km extrem unwegbare Strasse hinter mich gebracht. Aber das interessiert euch sicher weniger. Es sei nur erwaehnt dass es eine schinderei war.
Was euch interessieren koennte, ist dass am Samstag bei uns um die ecke ein Dorffest abgehalten wurde. Es waren auch fussball- und volleyballturniere ngesetzt. Ich aber ging nur wegen des biers hin. Im endeffekt fand ich mich dann doch mit drei kollegen und drei weiteren spielern in einem fussballteam wieder. Ich hatte zunaechst ein wenig bedenken, da ich nur wanderschuhe zum spielen hatte und ich niemanden verletzen wollte. etwa 2 minuten nach anpfiff wuenschte ich mir allerdings schuhe die doppelt so schwer und wenn moeglich mit stahlkappen versehen waren. Unsere teammaessig ausgeruesteten gegner spielten verbissen auf sieg und gingen zuerst auf unsere knochen dann auf den ball. Aber wie es in den wald reinschreit, so schallt es heraus. Das resultat waren 60 minuten schlammschlacht in denen ich mehr als einmal den matschigen rasen umarmte. In einer situation wurde ich so lupenrein in die schere genommen, dass ich den wechsel vor vertikale in horizontale gar nicht bemerkte – auf einmal war der boden da. Der pfiff der schiedsrichters sollte einer der wenigen einmischungen seinerseits in spielgeschehen sein. Er hatte auch immer eine schluessige beruendung parat wenn mal wieder gemaeht aber nicht gepfiffen wurde:”wenn ihr mit dem kleinen ball spielen wuerdet, dann waere das ein foul gewesen, aber mit dem grossen ball gelten andere regeln” . Aha. Man muss dazu sagen, dass eigentlich Fussball an diesem tag mit einem etwa handball grossen fussball gespielt werden sollte, unsere gegner aber auf den grossen ball bestanden. Uns war das recht bis egal. Fragt sich nur welche regeln mit dem normalen fussball in ecuador gelten? Gar keine?? Es war jedenfalls schoen fussball zu spielen auch wenn unser 2:0 vorsprung nicht bis zum abpfiff gerettet werden konnte. Irgendwie war es aber okay. Diese freaks haetten warscheinlich eine woche lang nicht mehr gelacht, haetten sie auch noch gegen unser improteam verloren. Das bier war auch lecker. Und zudem war es eine art abschiedsfest fuer mich. Ja- ich bin raus aus dem wald! Seit heute bin ich wieder “on the road”. D.h. ab morgen fange ich dann endlich an erst ecuador, dann suedamerika kennen zu lernen!

In diesem Sinne bis bald.
Euer MIKE