Dienstag, 2. Oktober 2007

Rehkitz in der Truhe

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Nach ueber 2 wochen hat sich mitlerweile so etwas wie routine eingestellt, was die lebensablaeufe angeht: die Mahlzeiten sind das hauptereignis des tages, darum ruft die innere Uhr lautstark aus, wenn das fruehstuck mal nicht um halb acht, das mittagessen um 12 und das abendessen um 19:30 serviert wird. Ich kann, denke ich die alten Leute verstehen, die sich alltaeglich von einem dieser eckpunkte zum anderen hangeln und dazwischen nur eben irgendwie die zeit verbringen. Fuer mich hier in Ecuador ist es taeglich eine herausforderung, mal laenger als bis 21 uhr wach zu bleiben. Ab 20 uhr ist eben alles getan und dann ist das fernsehprogramm einmal mehr das kaminfeuer, was aber auch eher beruhigt als belebt. Das macht den anschein, als haette ich langeweile. Nein, eigentlich nie. Waere ich hingegen jemand, der leicht in langeweile verfaellt, wenn sich nicht ein programmpunkt an den anderen reiht, dann glaube ich, haette ich hier schon dann und wann ein problem bekommen.
Was ist also geschehen, seit ihr zuletzt von mir gehoert habt? Ich habe bspw. wieder etwas ueber unseren gefederten freunde gelernt. Es gibt hier im andenhochland (so auf 4000 Meter hoehe) eine Kolibri, der kopfueber die nacht verbringt, wie eine fledermaus, quasi. Das faszinierende an dem Tier ist, dass es wegen der kaelte nachts seinen puls so weit herunterfaehrt, dass sein herz nur noch sehr schwach schlaegt. Der vogel ist quasi tot ueber nacht. Erst die morgensonne taut den piepmatz wieder auf und holt ihn zurueck ins leben. Durchgeknallt so was, findet ihr nicht?
Eine weitere Erkenntnis dieser tage ist, dass Rehkitz stuerze aus 7 Meter Hoehe nicht ueberleben. Aber unschoen war, dass wir das tote Tier ausgerechnet mit einer Schulklasse bestehend aus kleinen Kindern finden mussten. Fuer mich etwas gaensehautverdaechtig war, dass der chef dieser Institution (Professor der Biologie) das Tier gerne ausgestopft oder obdukziert haben wollte. Seit dem liegt es in der Gefiertruhe im Raum nebenan. Auf den Professor komme ich gleich nochmal zu sprechen.
Zu land und leuten gibt es auch noch etwas zu sagen: ich habe bspw festgestellt, dass Nestle quasi das monopol hat auf suesskram aller art. Aber nicht nur das, auch Kakao und was mich am meinsten irritiert hat, der Kaffee hier zu lande ist der loessliche Pulverkaffee von nestle. Da freut man sich natuerlich, wenn man mal echten kaffee aus gemahlenen Kaffeebohnen bekommt. Javier, der Leiter dieses Projekts kam neulich vor freude quietschend mit einer Tuete voll gemahlenem Kaffee an…”hier riech mal wie toll das riecht…!” ich schnueffel also und als ich nur etwas fragwuerdig Javier anblicke, meint der wie zur entschuldigung: “naja, ist halt schon ein Jahr alt”…
Ueberhaupt bin ich hier nicht im land der kulinarier gelandet und schon gar nicht der Vegetarier (was aber mitlerweile fuer die Familie des Parkaufsehers kein Problem mehr ist. Abgesehen davon erspare ich mir die Huehnerfuesse in der Suppe, die meine deutsche Kollegin Julia sich immer non-chalant aus der Schuessel fischt. An der stele tut klaerung not: die Fuesse haben weder Krallen noch Knochen, das macht es doch schon fast geniessbar, oder? Aber ich will mich nicht ueber andere esssitten lustig machen. Hier wuerde sich auch keiner Senf aufs essen schmieren oder vom tisch erheben, bevor er nicht den obligatorischen Reis serviert bekommen hat. Reis, ach ja, wenn ihr heute abend Pasta esst, dann denkt bitte an mich, ich kanns vertragen. Oder wenn ihr asiatisch kocht –ruhig mit Reis- und jede Menge Gewuerze verwendet…tuts fuer mich!
Wer gerade schon bei den Huehnerbeinen Gaensehaut bekommen hat, der freut sich bestimmt von der heutigen tierischen begegnung beim Baeumemessen zu erfahren. Was ist etwa handflaechen gross, hat acht beine, zwei Reisszaehne (nicht Reis, sondern reiss!) und schwarze Haare am ganzen Koerper? Ja, richtig – eine Vogelspinne. Lustigerweise kam sie wie gerufen, da Julia mich gerade fragte, ob ich denn schon eine gesehen haette und ich meinte, dass es die hier doch gar nicht gebe. Falsch gedacht, beweis erbracht.
Zum abschluss noch mal was zum Professor der Biologie und dem besitzer des Schutzgebietes, also sozusagen meinem Chef. Nachdem wir gestern den Schulkids klargemacht hatten, warum die Muelltrennung so wichtig ist und warum man den plastikkram weder verbrennen noch vergraben sollte, hatte ich persoenlich das gefuehl hier etwas in kleine, wissbegierige Kinderkoepfe reinbekommen zu haben. Als die kinder dann weg waren und der tag sich dem Ende zuneigte, liess sich der Don Professor und verbrannte ihn mitsamt dem Altglas in der Feuerstelle seines Haeuschens. Nach kurzer Sprachlosigkeit entschied ich mich fuer histerisches Lachen, da es zum weinen nicht reichte. Die erkenntnis aus diesem Tag als Entwicklungshelfer ist, dass man als solcher nicht nur ueber unerschuetterlichen Optimismus sondern auch ueber jede Menge Humor verfuegen muss. Je schwaerzer, je besser. Zaghaft nach den Gruenden seines Handelns gefragt erwiderte der Prof, Ecuador verfuege ueber kein Recyclingsystem und deshalb wuerde er den gesamten muell verbrennen, anstatt das Problem in andere Haende zu geben. Da koenne man besser alles hier verbrennen, wo ein dichter Wald die Gase wegatmet. (kein Kommentar)

Bis in Baelde
Euer MIKE


Fawn next door
After more than 2 weeks of working in the cloudy rainforest a certain routine has been established. The main-events of every day is the meals. Any slight change in timetable is noted by the belly who would demonstrate loud. Other routine is to go to bed early. I can hardly make it until 21:30 before my eyes drop low and my sleeping bag stretches out to grasp me. The campfire is the TV program and quite repeating but though always a bit different. Honestly there is something in watching a campfire that just fascinates (but somehow my mind won’t slip away as it did before the meeting with the snake..)
So what else has happened since you last hear from me? For example I learnt some more about the birdies: there is one bird (I think it is a colibri) living high up in the andes. Up there at approx. 4000 meter it gets really freezing at night. The animal sleeps hanging upside down from a branch of a tree. Its heartbeat drops down to a level where the bird would normally considered dead. It is actually dead during the night. Just the rays of sun the next morning will bring it back to life. Every day again. Curious don’t you think?
Another inside from the last week of work is that a fawn does not survive falling of a cliff. This inside struck me in a bad moment: we were there at a waterfall teaching school kids about the importance of water when we saw the little animal lying there dead in the pool. What was kind of scary was that the boss of the whole reforestation project wanted us to recover the cadaver an get it to the resort. He –biologist- wanted to maybe do an autopsy on the fawn. And in the meantime he had us store the thing in the freezer next door. We will talk about that professor later on again.
I observed certain things concerning the country and its people. For example Nestlé sort of holds the monopoly on every kind of sweets and even coffee. Everybody would have the instant coffee crap from this swiss based global player. I had quite a laugh when the other day Javier, the guy I actually work for, appeared in the resort with a wide smile on his face and a plastic bag in his hands. He came up to me and told me: “here, Mike, smell that, doesn’t that smell great?! It real coffee from coffee beans.” I smelled it but wasn’t quite convinced of the contents of the bag. Javier seemed to realize that and added –less smiling- “well, it’s already about a year old.”
Neither gourmets nor vegetarians in ecuador I realiced. By now Cesar, the park attendant, doesn’t seem to feel strange anymore to not serve me meat (“not even ham? Have some chicken, it’s not meat.”). and, by the way, I don’t have to find chicken feet in my soup just like my german colleague Julia does quite frequently;)
Who hasn’t experienced any kind of goose skin with the chicken feet would maybe love the meeting I had the other day when Julia and me were measuring trees. It was an animal of the size of a man’s hand. Black, hairy, eight-legged and with a couple of fangs…right! A bird spider. “oh yes, she eats chicken” Cesar told us later on. Right – everybody loves chicken in the rainforest, I will have to remember that…
Finally something else concerning the biology professor and owner of the resort: after having taught a class of school kids the whole morning everything about the importance of water, the rainforest, separation of litter, etc. I really had the sensation that we had made them understood many things, which felt good. The kiddies left, the day closed in, it grew dark, the biology prof ordered all the litter from the newly established separation system and burnt it all together in the chimney of the dining room…after a short moment of dizziness I went for hysteric laughing because somehow it wasn’t enough for crying. The inside of that day struck me like a flash: as a development aid volunteer one has to have (or develop) huge optimism and a very drastic sort of humour. The darker the better. As I cautiously asked the prof for his motivations to burn the litter he just stated that Ecuador doesn’t have any kind of recycling system and in his opinion it is better to burn th litter out there in the rainforest with so many trees around to suck up the smoke..(no comment).

Till soon. Happy for any kind of comments from your part!
Yours MIKE

Venado congelado
Despues de mas de 2 semanas aquí, se ha establecido una cierta rutina. Los eventos culminantes en cada día son las comidas. Y la barriguita se rebelde cuando no llegan a tiempo los carbohidratos (porque eso es lo que hay cada dia: arroz). A veces entiendo a la gente anciana que solo tienen como interrupción de su ocio las horas de comer.
Ademas para mi es muy difícil mantenerme despierto hasta mas tarde de las 21 de la noche. Por lo menos alla en el parque donde estoy trabajando. En quito es diferente, claro. Allá a partir de las 20 horas ya no hay nada que hacer. Ademas ya está oscuro desde hace unos 2 horas. La “película” de cada noche es la hoguera. Se la estrena como siempre en la chimenea. Y como de costumbre se la prende con gasolina porque esta mojada. ¿Suena a aburrimiento? No. La verdad que no. Ademas sigo aprendiendo cosas nuevas sobre los pajaritos. Por ejemplo hay uno aquí en el alto de los andes que duerme bocabajo colgado de una rama de un arbol. Como de noche la temperatura baja por debajo de los cero grados el animalita prácticamente se congela, bajando sus pulsaciones a un mínimo. En teoria está muerto durante la noche. La mañana siguiente las rayas del sol le descongelan y le traen otra vez a la vida. Morir cada noche para renacer cada mañana de nuevo. ¿qué capricho de la naturaleza, verdad?
Otra cosa que aprendí estos ultimos dias fue que un joven venado no sobrevive caídas de altura. Lo mas chungo de esta revelacion fue que nos encontramos el pobre animal con un grupo de niños al que enseñabamos la importancia del agua (importante tambien que no se pudra ningun animal muerto en la piscina de una cascada..). la parte picante –ademas fue la hora del almuerzo – fue que el dueño tanto como el encargado del sitio nos mandó recuperar el cuerpo y traerlo para el recinto. Preguntando de lo que querían con el cadáver me dijo el dueño (un profesor de biología) que queria hacer una autopsia o sacarle las tripas para conservarlo…buscamos al animal, lo llevamos a la casa y hasta la autopsia le pusimos en el congelador de la habitación de al lado. Volveré de hablar del profesor mas tarde..
Mas cosas que aprendí:
Se puede hablar español sin jurar!! Si, amigos. Raras veces escucho las palabras “joder, coño, puta, cabrón, me cago la puta, etc” únicamente las escucho cuando yo las pronuncio;)
Además: Nestlé –empresa suiza con una reputacion dudosa- tiene el monopolio de las dulces y mucho mas. Hasta el café que se toma aquí es aquel polvo disoluble de naestle. El buen café casi no se vende aquí. Por eso me daba tanta gracia verle a mi encargado javier el otro dia. El llegaba con una bolsa de plastico y una sonrisa ancha al parque. Nos dejó saber que en la bolsa habia café de verdad. Café de granos mulidos. Lo huele y me acerca la bolsa pidiendome que oliera. Lo hago pero no puedo muy bien distinguir aquel olorcito de granos de café que olí tantas veces trabajando de barman en españa. Mas bien tenia un olor flojo, humedo y poco agradable. Javi parece notar mi decepción y dice como de excusa: “ya lleva un año molido”..
Pues, no me encuentro aquí entre gastronomos, ni mucho menos entre vegetarianos. Pero al menos no parezco ser mas una molestia en la dieta de la familia de Cesar que prepara las comidas para mi y mi compañera alemana Julia. Yo siempre me rio cuando llegamos con esta desesperación de comer a la mesa y en la sopa de la chica está flotando una pata de gallina. No me estoy riendo de las costumbres de los ecuatorianos. Creo por ejemplo que en pocos países la gente se esparcen mostaza en la comida. Pues, el alemania si. Como ya estoy 4 dias en quito me quite la espinita de por fin comer pasta. Resultó anoche que con el agua de aquí el sabor de la pasta (Barrilla!) cambia tantísimo. Pero bueno. Me harté igual.
Otro encuentro delicado fue el que experimenté midiendo arboles. Se trata de un animalito. Tiene el tamaño de tu mano. Ademas es negro, peludo, tiene 8 patas y dos “dedos” para matar a su presa.sí la migale. O araña come-pajaros o tarántula (no venenosa – si, si como la culebra el otro día).
Al final de este blog volvere a hablar del profesor de biología, chefe del recinto de Guajalito: despues de un dia divertido y exitoso con los niños (no lloraban por el venadito) de la escula en el que les enseñabamos la importancia del bosque, del agua y de la separacion de basuras, tuve la sensación que estos bichos pequeños lo habian absorbido como esponjas. Habian aprendido algo y tal vez pueden poner a pensar a sus padres quienes de todo esto no saben prácticamente nada. El día se fue, lso niños tambien y llegó la noche. Entonces el dueño (prof biología) manda uno de los hijos de cesar traer toda la basura de envases y de cristal y la quema en la hoguera de su habitación. Primero estupefacto, decidí reirme histéricamente porque no bastaba para llorar. La cognicion de ese dia ha sido que un voluntario de ayudo de desarrollo tiene que tener un optimismo insaciable y un humor negro. Mas negro mejor. Prudentísimo le pregunté por los motivos de su actuación. Él solo constó que el ecuador no tenia sistema de reciclaje y por lo tanto no valia la pena llevar la basura a la ciudad. Mejor quemarla aquí mismo donde un monton de arboles “absorbe” el humo. (sin comentarios).

Hasta prontito y si quieren pueden poner un pequeño comentario mismo en el blog.

Abrazo y besito! Hasta pronto.
Miguel

Montag, 24. September 2007

El Guajalito

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Nach 9 tagen arbeit im nebelregenwald von ecuador ist heute der erste freie tag. Ich bin die 2 stunden mit dem bus in die hauptstadt quito gefahren. Die zweithoechste hauptstadt der welt (2900m) kann mir dinge wie telefon und internet bieten – dinge die ich im regenwlad nicht habe. Apropos regenwald: was ich da eigentlich tue:
Also theoretisch bin ich da zwei monate damit beschaeftigt etwas ueber oekoturismus, sprich alternativen tourismus zu lernen um eventuell nach meinem stadium in dieser richtung weiter aktiv zu sein. Nebenbei sollte dann noch der wald an der einen oder anderen stelle wieder aufgeforstet warden und schulklassen bzw. Studenten ueber die heilpflanzen des waldes aufgeklaert werden.
Praktisch steckt das programm “el guajalito” noch in den kinderschuhen und ich bin der 3 voluntaer der den park besucht. Die tage liefen bisher so ab, dass mit dem morgengrauen der tag beginnt. Er endet dann auch kurz vor der daemmerung. Das hoert sich zunaechst vielleicht etwas lange an, aber da ich hier auf dem aequator bin ist es zunaechst einmal so, dass es um 6:30 hell und um 18:30 dunkel ist. Und zwar stockdunkel. D.h. dann auch, dass ohne TV, Internet etc. ab 21 – 22 uhr eigentlich das bett ruft. Da kann man schon mal bei morgengrauen aufstehen. der arbeitsalltag wird mehr oder weniger taeglich von neuem entschieden. So ist einmal baeume pflanzen angesagt, ein anderes mal eine sickergrube ausheben und dann vielleicht am dritten tag ein wanderweg ab zu messen. Alles in allem selten tagfuellende aufgaben. Hier muss sich auch die theorie der praxis ergeben, will sagen, dass cih die angepeilten 2 monate sicher nicht vollends durchziehen werde. Schaetze ein monat ist genug, zumal ich weder gross was ueber oekoturismus in diesem stadium des projektes lernen kann noch das erhoffte thema fuer meine magisterarbeit hier auf mich wartet…
Es gibt ein paar paradoxe dinge, die mir hier auffallen: ich bin in einem project, dass sich mit der erhaltung des regenwaldes befass. Wir saehen baeume aber der muell wir im kamin oder vor dem haus verbrannt. Dazu gehoert plastic genausowie alte schuhe oder obstschalen. Das recyclingsystem steckt in den kinderschuhe, das aber gilt fuer das ganze land. Die umwelterziehung als solche ist auch eher gruen hiner den ohren. Aber wenn wire s schaffen die kinder aus der umgebung fuer die muellproblematik zu sensibelisieren, dann wird das ja in absehbarer zeit vielleicht anders.
Zur landschaft und so: es ist der hammer was fuer eine ruhe an diesem ort herrscht. Gerade jetzt wo cih nach fast 2 wochen wieder in einer stadt bin merke ich das ganz besonders. In Guajalito lauscht man lediglich dem gleichnamigen fluss, der am haus vorbeirauscht. Auf 1900 meter gelegen ist es gerade morgens und abends recht frisch. Wenn es einem zu kuehl wird, dann gibt es ja zum glueck die oelhungrigen industrienationen, die einem waerme spenden. Das bedarf glaube ich einer erklaerung: durch das naturschutzgebiet von guajalito verlaeuft eine hunderte von kilometer lange oelpipline. Das oel wird im wald gefoerdert und durch selbigen gepumt. Lecks in der pipline haben in den vergangenen jahren schon groessten irreperablen schaden angerichtet, aber wo kein klaeger da kein richter, bzw. “money talks”. Der rubel muss rollen. Apropos rubel: der ecuatorianische “sucre” hat schon vor 7 jahren dem us dollar den platz ueberlassen. Wusste ich vorher nicht. Warum spenden die oelkonzerne also waerme: die oelpipline besteht aus zwei rohren, wovon eines immer handwarm ist. Praktisch sich morgens daran die haende oder den hintern zu waermen. Die einheimischen trocknen in dem sonst feuchtkalten und meist windstillen tal die waesche. Es gibt eben tatsaechlich nichts, was nur negative seiten haette.
Guajalito ist vorallem wegen seiner artenvielfalt fuer ornitologen ein kleiner himmel auf erden. Ecuador ist zwar weltweit nur die nummer 3 an artenreichtum, aber rueckt auf platz 1 vor wenn man die landesgroesse (220.000 qkm) mit beruecksichtigt.
Jetzt ist es so, dass ich an vogelbeobachten noch nie was besonderes gefunden habe. Wenn man sich aber lang genug in der umgebung von vogelverrueckten aufhaelt, dann steckt das frueher oder spaeter doch ein bisschen an. Ich halte jetzt schon automatisch selbst inne, wenn ich beim spaziergang durch den wald einen vogel ueber meinem kopf singen hoere. Die “Bibel” des projektleiters “Aves de Ecuador” (Voegel Ecuadors) habe ich zwar schon in der hand gehabt aber mit auf die wanderungen durch den regenwald nehme ich sie dann doch nicht. Der Puma und der Baer, die unsere naechsten nachbarn in Guajalito zu sein scheinen, hinterlassen nur hie und da fussspuren, die wir auf unseren touren durch den wald finden.
Ich habe ja mehr an anderen tieren als Piepmaetzen spass. Letzte woche durfte ich erfahren, dass diese sympathie auf gegenseitigkeit beruht: ich meine damit weder die mueckstiche noch den zeckenbiss, nicht mal den allabendlichen besuch der fuenfbeinigen heuschrecke, nein! Ich rede von neulich abend, als ich im schlafsaal sitzend noch ein bisschen ins kaminfeuer gestarrt habe, nachdem meine kollegen Julia und oscar bereits schlafen gegangen waren. Das licht hatte ich ausgeschaltet um die beiden nicht vom schlafen abzuhalten. Das matte licht der holzglut erhellt nur die umrisse meiner umgebung. Ich sass also so auf meinem stuhl, blick ins feuer, gedanken sonst wo…als ich mich ploetzlich fragte, was ich mir denn auf dem schoss gelegt hatte…? <> und ich stehe mit einem ruck aus meinem stuhl auf. Die schlange faellt zu boden, ich stuerze zum lichtschalter, in drei sprachen fluchend, hysterisch lachend. Oscar und ich haben sie dann vor die tuer gesetzt. Das tier haette mich nichtmal viesen koennen, wenn es gewollt haette, da ihr maul nicht weit genug aufgeht um uns menschen zu beissen. Das ist als wollten wir in einen fussbal beissen. Dennoch: 1 meter schlange, die dich aus der gemuetlichkeit reisst ist gut genug fuer einen gehoerigen schock. Ich habe die nacht zwar geschlafen aber irgendwie komischerweise staendig von schlangen getraeumt…Der leiter von Guajalito Don Blasti erzaehlte ein paar tage spaeter die geschichte dieser schlange (oder einer ihrer vorfahren): ein student schlief in eben jenem schlafsaal eines nachts, als sich besagte schlage um den aus dem bett haengenden arm des schuelers wickelte und selbst einschlief. Der junge mann band das gefuehl an seinem unterarm in seinen traum ein. In der traumwelt war es eine junge frau, die sich dem student um den arm schmiegte. Ihr name war Rachel. Seit dem heisst diese schlangenfamilie im park “Rachel”. Das ende der geschichte ist uebrigens, dass die anderen studies am naechsten morgen in panik don Blasti riefen und der die schlange entfernte. Der student traeumte bis dato noch tief und suess. Von Rachel, vermute ich.

Bis in circa 1 Woche! LG MIKE


Después de unos 9 dias de trabajo me cogí dos dias de descanso y me vine para quito. Aquí queria sobre todo conectarme con el mundo exterior, hacer llamadas internacionales, averiguar el tema del itinerario que voy a seguir de aquí y: tomarme una cerveza! El Guajalito es un projecto de ecoturismo y de educación ambiental. Es un parque y en este esta prohibido el alcohol. Esto no pone ningun problema para mi, pero ya que estoy en quito, aprovecharé.
Estoy trabajando en la selva nebulosa a 1900m de altura. Quito en vez se halla a unos 2900m y es con esto la capital la segunda mas alta del mundo detrás de La Paz/Bolivia: (3200m). la idea del proyecto es de enseñar a los estudiantes de biología (sobre todo de ornitología) la biodiversidad de este lugar. Ademas se enseña las plantas medicinales de los que hay un montón. Yo flipo! Esa parte me parece muy interesante. Mas que el voyerismo de aves (perdónen queridos ornitologos!). lo que no puedo negar es el hecho de que después de estos dias en el parque rodeado por locos biólogos se me ha despertado el interés por los aves. Sobre todo porque me encuentro en el lugar con la mayor biodiversidad en el mundo (en proporción al tamaño de ecuador! Sino el brasil y creo Bolivia son todavía por delante de ecuador en esta hirarquia).
El proyecto tiene solo un problema: el encargado tanto como el dueño so está ahí durante la semana porque ambos tienen otros trabajos. Asi que el día aunque empieza temprano con el amanecer no es muy completo porque nos buscamos los trabajos nosotros mismos. Somos una chica alemana Julia, un ecuatoriano Oscar, el vigilante del parque Cesar y sus 4 hijos de entre 1 año y 10 años. Lo que hacemos es sembrar arboles, medir arboles, medir los senderos, una vez cavamos un pozo septico, pusimos una tubería para el agua de un grifo y cosas por el estilo. Las comidas tienen particular interés. Serà porque no hay mucho que hacer ni diversiones como tele, ordenadores, etc. Solamente las comidas. Y bueno la hoguera por la noche. Por la noche hace fresquito. Es un frio mojado con llovizna muchos dias. Bien si en estos circunstancias tienes un sitio donde calentarte las manos o el culito: en ecuador se saca aceite para petróleo de la tierra. Desgraciadamente se ha encontrado aceite (o oleo o como lo llaman al oro negro -a la maldición negra mas bien) en la selva y construido un oleoducto de muchos centenos de kilómetros hasta la costa. Va casi sin hablar que muchas veces (en teoria cada 3 dias) se rompe algo y se derrama aceite en la selva con consecuencias fatales y irreparables para la naturaleza. Pues este oleoducto se pasa por delante de la casa en la que estoy alojado. Lo bueno es que de los dos tubos que constituye el oleoducto uno, el del aceite crudo, no elaborado, esta siempre calentito. Asi que aprovecho tomar una tza de té sentado en el tubo, intentando captar los primeros rayos de sol. La gente de aquì aprovecha el tubo para secar la ropa recien lavada, que normalmente en este clima frio mojadizo no se seca casi nunca. Como se dice: “no hay mal que por bien no venga”.
El proyecto “El Guajalito” está todavía muy joven y le falta mucho todavía. Por ejemplo estamos ahí para educar a los niños pero se quema la basura (plastico, organiscos, botellas da igual), plantamos arboles pero usamos pañuelos y papel higienico que no está fabricado de manera ecologico…por eso educamos a los niños. Si la generacion de hoy no logra actuar de la manera responsable, a lo mejor la siguiente generacion sí lo consigue.
El parque es la hostia. Una tranquilidad tremenda. Solo se escucha el rio y los aves. Me encanta dar paseos por el bosque tan verde, con tantas plantas diferentes de los que se puede utilizar un gran porcentaje como medicina alternativa. Hay un pedazo de conocimiento escondido ahí dentro! El bosque es más que madera y aceite, esto lo tengo claro. Los bichos que hay son sobretodo pequenos insectos pero tambien puma s y osos. Lamentablemente estos solo dejan huellas en los senderos y no se los ve. Los bichos me tienen mucho cariño. Ya alimente con mi propia sangre a mosquitos, una garrapatilla y otro bicho que me dejo el brazo doliendo durante una semana. Pero no me refiero a estos bichos cuando digo que me tienen cariño: el otro dia por la noche, julia y oscar se fueron a dormir temprano. Entonces apague la luz para no molestarles y me sente delante de la hoguera en el interior de la casa. Contemplando el fuego mis pensamientos se fueron muy lejos –ya sabes como es- perdí casi la nocion de tiempo. La luz de las brazas iluminó solo poquito el contorno de las cosas. Mirando mis botas cerca del fuego me pregunté >>¿qué me habia puesto en el regazo? ¿el bastoncito con el que removí las brazas?¿la botella de agua? No! Pero ¿qué era entonces la cosa delgada, forma de batoncito que estaba puesto en mi regazo? Bueno, ya sé. Hay que mantener la calma ahora. Seguramente la culebra solamente quiere disfrutar del calor tal como tu. Una culebra!! Mierda! Ahhh! Vale, vale, no pasa nada. Los chicos han dicho que por aquí no habia bichos venenosos. Asi que esta culebra tampoco lo es. Tranquilo, seguramente pasa de izquierda a derecha y se baja al suelo en el otro lado. No, se dirige hacia mi barriga! Ya basta!<<>>What did I lay on my lap? Was it the stick I removed the fire with? Was it the waterbottle? No! so what is this stick-like something that is lying across my lap? All right, Mike, stay calm. Sure the snake just wants to enjoy the warmth like you do. WHAT? A SNAKE? ON MY LAP? Ahhhh! Shit! Okay, okay, the guys told me there where no poisonous animals around, so this one isn’t poisonous either. Take it easy, maybe she is just crossing from one side to the other. No, she is moving towards my belly. Enough!<< and I stood up in a stroke sending the animal to the ground. Swearing, laughing histerically I ran to the wall and switsched the light on. I woke up oscar, we took some fotos of the snake and through it out. Okay, okay, Oscar did. A few days later boss of the place Don Blasti told me that I had got to know a member of the Rachel family. The story goes like this: there was this group of students sleeping in the same room I met Rachel. One guy had his arm hanging out of his bed while sleeping. The snake entered, came across the boys arm and crept it up to the underarm where she rest. The boy included this feeling of something gently touching his arm in his dreams. In his dreamworld it was a young lovely gitl called Rachel who touched him like that. The end of the story is that the flatmates of the boy woke up the next morning before the boy did, they saw the snake there around his arm and called Don Blasti for help. He laughed and told them there was nothing to worry about, as this snake wasnt able to get her mouth around any part of the human body – like we aren’t able to bit in a football. The boy meanwhile didn’t get anything of this fuzz. I reckon he was still dreaming of the lovely Rachel ;=)

Till next week. Love
MIKE

Donnerstag, 13. September 2007

im Anflug

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he llegado! al final llegué anoche en el aeropuerto de quito. ahi me buscaron dos chicos del proyecto este en el que voy a trabajar los proximos dos meses.
salí de alemania el dia 11. tuve escala en atlanta/EEUU. fui la primera vez en los EEUU. pero de alguna forma parece que ya conocí todo. es que de tantas peliculas y series de TV tenemos una cierta idea de como esta todo alla: las calles, la gente los medios de transporte. aun asi me alegró mucho el hecho de entrar en una de estas pelis y andar las calles en directo.
ahora estoy en ecuador y la primera impresion es muy buena: gente encantadora!
esto va a ser breve. hasta la proxima cuando tendré más cosas de contar.

abrazos y besitos. MIKE


da bin ich also- ecuador. letzte nacht in quito gelandet, wo ich direkt von 2 jungs angeholt wurde, die mit dem projekt zu tun haben in dem ich die naechsten 2 monate arbeiten werde. die nacht habe ich im hotel verbracht. die letzte nacht in einem hostal in atlanta USA. war das erste mal, dass ich in die usa eingereist bin. aber irgendwie hatte ich dann bald den eindruck schonmal hier gewesen zu sein. kein wunder bei den ganzen filmen und tv-serien die von da drueben kommen und einem den eindruck geben, dass man sowohl die strassen, als auch die menschen und transportmittel schon oft gesehen hat. war trotzdem eine gute erfahrung einmal in einen dieser filme eingetreten zu sein und live die strassen zu durchstreifen.
jetzt also bin ich in Ecuador und der erste eindruck ist sehr positiv. es scheinen wunderbare menschen zu sein, die ecuatorianer. beim naechsten mal werde ich dann aber sicher noch etwas mehr zu sagen haben ueber land und leute.
in diesem sinn bis bald.

euer MIKE



here I am: in quito. i arrived on time last night. and although i had my doubts there were two guys to pick me up. they are working with the reforestation project that i will be working in soon. i spent the night in a hotel. today we will be heading for the rainforest. the night before was quite different: i stayed in a hostal in atlanta/georgia US. it was funny to walk the streets of an american city. it was the very first time but for some reason it felt like i had been there before. maybe because of all the movies and tv series. i seemed to know the streets, the people and the public transports. funny though.
my first impressions of quito are very good. the folk seeems to be marvellous people, very friendly and interested.
next time i surely will know something more to tell about them and ecuador itself.

so until soon!
love and hugs
yours MIKE